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Wunder

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Vor dem Platz meines Wochenendhauses
Das ich bewohne liegen zwei Pflanzkübeluntersetzer
Ein großer kunstoffener und kleinerer allublechern

Sie dienen als Vogeltränke und zugleich Bad
Die Gefiederten unterscheiden trennen nicht
Auch heute novembrig kalt und nebelig

Wird eifrig getrunken und gebadet
Vögel haben eine Körpertemperatur von 42 Grad
Ich läge schon längst krank und fiebrig im Bett

Wasser ist Leben 70 Prozent unserer Körperlichkeit
Besteht aus Wasser und höherdimensional
War Wasser vordem flüssiges Licht

Vögel fliegen zwar körperlich in der Luft
Ich bin Sternzeichen Waage Wassermann Element Luft
Leben in Wahrheit ganzheitlich im sphärischen Licht

 

 

 

 

 

Wunder

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Ja ich wundere mich allein darüber
Das ich lebe

Meiner Mutter Geheimnis
Verrat an mir übend Ihr zu Lebzeiten noch vergeben konnte
Ich mir verzieh all jene Schicksalserfahrungen selbst kreiert zu haben

Mit einem Augenpaar all jene Wunderwerke der Natur erschauend
Den Blick gewendet jenseits von Gut & Böse
Vater Staat milde gestimmt bin
Und Mutter Erdes Brüste schätze

Das Licht im Dunkel noch sehe
Vergangenes verändernd betrachten darf
Des Heiligen Augenblicks gewahr
Und die Zukunft als einen willkommenen Gast begrüße

Für all diese Wunder bedanke ich mich
Und für Dich
Die Der Du mit mir bist
Dies hier mit mir teilst und liest

 

 

 

 

 

 

 

Wunder

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Es gibt Menschen
Mit einem schwarzen Fleck
In Ihrer Seele

Und einige mit nur schon grauem
Weil Sie fleißig gebadet haben
Im Meer des Lichts

In meinem Garten
Sehe ich öfter ein Amselmännchen
Gelbschnabelig tiefschwarzglänzend
Sein Gefieder

Auf dem Rücken
Zwischen den Schulterblättern
Ein pfenniggroßer weißer Fleck
Ein Kreis aus weißem Licht

 

 

 

 

 

 

Wunder

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Vor dem Hause unter dem Oleander
Steht der Vögel Tränke wohl auch Bad

Als ich all den Dauerregen als der Welt
Weinen so betrachtete flog eine Amsel
Heran setzte sich an den Beckenrand
Trank zwei drei Schlückchen
Blickte mir in die Augen und verschwand

Welch ein Geschenk
Angstfrei mir Vertrauen schenkend
Lachte nun der Tag sonnenhaft erhellt

 

 

Wunder

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O ja Wunder gab es früher in alter Zeit
Und heutige Wunder ach was das ist naturwissenschaftlich
Nur noch nicht erklärt
Auch gut
Der wird sich noch wundern
Au weh selbst Wunder werden missbraucht
Du hast noch nie ein Wunder erlebt
Ich vertraue Dir ein Geheimnis an
Das keines ist
Nur Seines Wesens Natur
So Du liebst erschaffst Du Wunder
Und das Wunder ist lieben

gewidmet in Dank
Dem Buche „Ein Kurs in Wundern“