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Der König

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Ich wusste nicht wie mir geschah
Sie trugen mich auf den Schultern hinaus
Standen vor meinem Haus und umjubelten

Mich Ihren Neuen König
Gut wenn Es denn das Schicksal ist
Und die Arbeit begann

Schulunterricht wurde frei gestellt
Wie Hausschulung und private Lehrkreise
Das Militär abgeschafft Rüstungsbetriebe umgewandelt

Großverdiener und Millionärsmilliardäre
Zu einer einmaligen Grundabgabe veranlagt
Steuern allgemein als freiwilliger Beitrag

Jedem anheimgestellt
Kirchen sich selbst finanzierend entkoppelt
Freie Energiepatente öffentlich gestellt

Atommeiler still gelegt
Und der Strafvollzug in therapeutische
Wohngemeinschaftshäuser verwandelt

Dann war meine Arbeit bewältigt
Und jeder war jetzt Königin und König und
Ich erwachte aus meinem wunderschönem Traum

 

 

 

 

 

 

Der König

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Wenn der König unbeherrscht herrscht
Gibt es stürmische Zeiten
Erstarrt die Atemluft von Angst gelähmt
Seine Diener sind Ihm verlängerte Arme
Reichtum oder Armut
Knebel oder Freiheit wirkend

Der König ist tot
Es lebe der König

Wie ein sich Sonnenkönig nennender Mann
Sein Volk dem Dunkel opfern kann
Um Seiner vielen Kerzen und Feuerwerke willen
Nie erwachsen ungebärdig ewig Kind

Das der letzte Bayerische König erschossen ward
Traumschlösser erichtete und als angeblich ertrunkene
Leiche im Starnberger See nebst Seinem Leibarzt
Treibend sich im seichten Wasser fand

Der König ist der Diener aller
Und Du in Deinem kleinen Reich
Bist alles oder nichts zugleich

Dein Königreich
Es grenzt an meines
Laß sich die Töchter
Und Söhne verheiraten
Da sich im Lieben alle gleichen
Seis Diener Gärtner Köchin
Amtmann oder Sternenweiser