Archiv der Kategorie: Willkommen

Der Baum des Lebens

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In den Mythen des Nordens
Wie auch in der Orientalischen Tradition
Kennen wir Ygdrasil die Weltenesche

Und im Garten Eden als auch dem Paradies
Stehen der Baum des Lebens und
Der Baum der Erkenntnis der Dualität

Was habe ich mit dem alten Kram zu schaffen
Märchen Legenden Mythen sind überholt
Spricht verachtend hochmütig der Intellekt

In Dir in mir sind jene Bäume
Als die zwei Nervensysteme
Ida und Pingala Ananias und Saphira

Das willkürliche und das unwillkürliche
Feinst verästelte sich verzweigende
Entlang der Wirbelsäule verlaufende Systeme

Und der Strom des Lebens Aderngewebe
Atemluft Sauerstoff  zum Herzen hin
Und das Verbrauchte hinwegführende Blut

Ja das Leben ist wissenschaftlich rational kalt
Und mythisch empfunden erkennend erschaut
Mit dem Herzen besehn einfach märchenhaft schön

 

 

 

 

 

 

 

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Demut

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Ja ich nehme Dir die Angst hinweg
Jene Furcht derer die sich gedemütigt
Haben lassen denn siehe Du bist

Für Sie nur eine Quelle frischen Blutes
Ein Rohstofflieferant für parasitäre
Lebensenergie gewesen aus und vorbei

Ist denn der Akademiker mehr
Denn der handwerkende Arbeiter
Wie kann sich der Wagen über das Rad stellen

Ist denn die Treppe höher
Denn der Stufen eine die Sie erst bildet
Und höhnt die Tür des Hauses je die Treppe

Wer des Geringsten Eines verachtet
Verachtet alles Lebendige
Ja das Leben sich selbst

Denn das Leben ist Lieben
Und wer ein König eine Königin
Sein will ist der Diener Aller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehnsucht

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Sie sagen Dir eiskalt
Hunger Appetit sei genüsslicher als Sättigung
Begierde Wolllust gailer denn Befriedigung

Der Weg sei das Ziel wird behauptet
Weil spannender denn das Erreichen
Dabei entlarvt sich nur die Ziellosigkeit

Sie erklären Freien Werben ist reizvoller
Denn sich schenkend bekennend verbinden
Aus Angst die Wahrheit komme ans Licht

Sie verbreiten Sehnsucht sei eine Sucht
Dabei ist der Suchende nur die Gefahr Gestohlens
Verloren Geglaubtes wieder zu findend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vollendung

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Wenn Du o Menschenkind
Den Sturzflug eines Adlers

Mit der gleichen Gelassenheit
Wie das Kriechen eines Wurmes

Durch die feuchte Erde erlebst
Dann bist Du vollendet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mutter Natur

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Heute Vormittag hatte die cemtrailverschmierte Sonne
Mich eingeladen zu Lustwandeln zumal mich meine Runde
An den Wörthsee führt in den der Steinebach sich lustig ergießt

Da war mir so sonnenklar wie doch Alles ein Bild des Einen ist
Denn Es gibt Menschenkinder die sich im Großen See geborgener
Masse vor der Einsamkeit des Alleinseins verstecken

Obwohl die Sonne ständig Ihre Kinder einlädt Tröpfchen werdend
Aufs neue die Große Reise zu beginnen hinauf in die blauen Lüfte
Des Himmeläthers große und kleine Taten regnend Tau Dunst und Nebel

Ja sogar Eis und Schneeflocken werdend allüberall auf dem Erdenrund
Manche können Es kaum erwarten glucksen vor Freude im Bächlein
Kichern plätschernd um einen Stein und erfüllen sich im See des Einsseins

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gebrauchsanleitung

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Wir brauchen einander
Wo nicht herrscht Mißbrauch verborgen
Direkt brutal offen oder fein unmerklich

Lies eine Gebrauchsanleitung von Viagra
Und die möglichen Nebenwirkungen
Dann Mann O Mann entscheide Dich

Lies die Gebrauchanweisung zu atomarem Strom
Die Es nicht gibt und für die rostenden strahlenden Restmüllfässer
Beachte die nie beschriebenen lebensgefährlichen Nebenwirkungen

Lies ein spitzenneues Werbeangebot erweiterter Bedienungsmöglichkeiten
Der Mikrowellentelefone und wirf beides in den Sondermüll
Bevor Du ein Technikzombie und Seelenautist geworden sein wirst

Lies die Gebrauchsanweisungen der Waffenexporteure
Der BRD oHG und frage dann die Hersteller und den Staat die Ingenieure
Techniker Arbeiter und Bürodamen nach deren Gefahren und Nebenwirkungen

Lies einen Text der Dich unbehaglich fühlend nur unterhält
Unter unten hält und werfe Ihn Dich selbstliebend schützend in das Altpapier
Volksverdummung ist eine kommerziell gewinnbringende öffentliche Industrie

Lies ein Buch und spüre ob Es Deine Seele berührt
Du Dich darin geistig genährt erlebst und atme ein Gedicht
Das Dir herzöffnend die Tränen in die Augen treibt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehen

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Alles was ich sehe
Bist nur Du

Und wenn ich das
Nicht einsehe

Bin ich blind
Und blende Dich

Weil jedes zugleich Alles ist
Muß ich Es verdichten

Um mit Dir zu sprechen
Zerstöre ich das Heilige Schweigen

Jene Stille die von Allem tönt
Spricht nur von Dir dem Geliebten

 

 

 

 

 

 

 

Der letzte Tag

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Im Deutschen gibt Es die Sprachweisheit
Lebe jeden Tag so als ob Es Dein letzter sei
Das tat ich heute

Morgens schlief ich länger
Rasierte mich nicht
Ging zum Frühstücken in ein Cafe

Las dann die dort ausliegende Zeitung
Was mir bei der einseitig pessimistischen
Negativberichterstattung bald verleidet war

Dann besuchte ich eine Kunstausstellung
Sprach mit mir unbekannten Menschen
Obwohl wir uns alle aus dem Paradies kennen

Ging Mittagessen zu einem Inder
Dann in das Müllersche Volksbad
Saunen und Dampfbaden

Nahm Kaffee und Kuchen im Hinterhofcafe ein
Und besuchte ein Lichtspieltheater
Dessen Film jedem Säugling die Lust auf Leben verdarb

Mit vollem Magen wollte ich nicht sterben
So suchte ich mir im Park einen Baum
Mit erreichbar dickem Ast

Kramte mein Hanfsail aus dem Dritteweltrucksack
Verbrachte den Henkersknoten
Und wollte gerade von dieser Welt scheiden

Da sah ich erlebte ich fühlte ich
So etwas Unbekanntes wie Frieden in mir
Und ging still vergnügt entspannt nach Hause

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bunt

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Ich liebe das Rot der Tomaten
Mancher Frauen Lippenstift
Und wenn sattes Grün brünftig

In das Himmelblauen strömt
Gelbes macht mich rot
Und Bläue sänftigt mich

Lila klingt vergehenden Wandel an
Sphärisch entrückt erhöht
Schwarz ist keiner Erwähnung wert

Und Weiß o ja der Lilien
Der Rosen eine beide Engel
Ich bin ein Farbiger ein bunter Hund

 

 

 

 

 

 

Realität

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Realität ein Fremdwort
Lateinisch jener toten Sprache eines
Militärweltimperiums Roma Amor
Entlehnt soll Wirklichkeit bedeuten

Ist das was Wir um uns herum sehen
Wirklich wahr oder Maya Täuschung
Real ist was der Mensch erschaffen

Festungen Faustkeile Nashornflöten
Burgen Bunker Klöster Kirchen Gefängnisse
Synagogen Moscheen Tempel Supermärkte

Was reine Natur ist nicht real
Das ist gewirkte Wirklichkeit
Schöpfer der Not sind Wir nur erfinderisch