Archiv der Kategorie: Willkommen

Bescheiden

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Jung und frisch im hitzigen Blut
Wollte ich die Welt retten
Mutter sprach denn auch mahnend

Sohn Du bist ein Weltverbesserer
Doch Du änderst Sie nicht
Segen Ihrer Seele Sie ist hinüber

Heute achte ich auf mein Denken
Denn dieses entzündet Gefühle
Und falls unbewusst vermischte

Heute betreibe ich Gedankenhygiene
Wie auch der Körper geduscht gebadet
Denn Gefühle entfachen den Willen

Und der Wille ist ein feuriges Pferd
Das den wilden Reiter abwirft verletzt
Ihm das Genick bricht oder geradewegs

Ins Ziel trägt jenen Ort der Zeitlosigkeit
Da kein Sturm Streit Krieg und Ungewitter
Raumlos allüberall immerda ein liebendes Herz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Unkundige

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Eine Bildung wie hier üblich
War vergebne Liebesmüh
Und dies sei gleich gesagt

Lieben ist fern jeglicher Mühe
Fällt leicht fließt und schwingt
So kann ich denn nicht fehlerlos

Schreiben und der Rede holpert Es
Wie Kopfsteinpflaster poltert
Nun ists das wo etwas fehlt

Auf der anderen Seite der Waage
Denn Früchte liegen unbesehn
Kurzum ich freue mich des Lebens

 

 

 

 

 

 

 

Immerda

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Auch wenn ich nicht körperlich
Da sichtbar für Dich bei Dir bin
Bin ich schon immer für Dich da

Zeit und Raum den Träumenden
Sind nur den Zeitweiligen Grenzen
Wir die Liebenden sind grenzenlos

Bald ist das Mosaik vollständig
Nur einige wenige fehlen noch
Sie sind schon unterwegs zu Dir

 

 

 

 

 

 

 

 

Verehren

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Des Himmels unsichtbarer Lüfte
Sehen ein Wölkchen zarter Fahrt
Ach bist Du schön und lichtgepaart

Ein Stein der Mutter Erde schwer
Erblickt ein Blümchen duftig zart
O wie bist Du so schön von bezaubernder Art

Einer Pflanzenwelt Blume wiegend im Wind
Erschaut einen Schmetterling bunt schaukelnd
Weh mir so schön Du bist möchte auch ich gaukeln

Der Schmetterling selbst entdeckt einen Vogel
Wie das der fliegt selbst im Winter noch
Das will ich auch werden und sein

Selbst das Feuer hell und heiß
Bestaunt das Licht das Es verbreitet
So ganz leuchtend und weiß

Zuletzt ein Mensch erhebt sein Haupt
Nächtens zu den blinkenden Sternen fern
Ach O  weh ein Stern ja der wär ich so gern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Cherub des Lichts

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Wenn der Cherub Schatten wirft
Steht Er nur kündend erst im Licht
Doch wenn der Cherub schattenfrei

Weil Diener des Lichtes einerlei
Wirft Er keinen Schatten nicht
Trägt Licht selbst in die Schattenwelt

Gleich ob Es dieser auch mißfällt
Trägt Schatten noch ins hellste Licht
Dort dahin wo nur vertrauendes Lieben ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erschaffung des Menschen

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Am Anfang war ein Nichts
Das doch Alles enthielt
Weil alles noch verinnigt eins und einig war

Da drängte Es dieses und jenes danach
Selbst zu werden und zu sein so das
Die Luft sich verschenkte als offenbarender Raum

Geist wurde zu einem lodernden Feuerbrand
Wie immer mehr Feuer hinzu gelangte
Erschuf sich des Wassers löschende Kühle

Wie denn zu all dem Wasser weitere Gewässer traten
Und schier endlos mehrten erschuf sich die Erde
Dem Flüssigen ein Festes zum Ausgleich schenkend

Und wie sich der Erde Gestein Geröll und Sand
Hinzugesellte und bevor alles nur verfestigt sein würde
Erschuf sich der Mensch dies alles in sich ausgleichend vereinigend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Licht

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Ach die Welt ist verdunkelt
Ich sehe nur schlafendes Licht
Dem die Dunkelheit erwachend gebricht

O weh ich sehe nur finstere Schatten
Ach ich sehe in Dir nur mich
Wende Dich um dann stehst Du im Licht

Weh mir mein Geist ist verdüstert
O diene der Wahrheit in allem nur
Liebe Nachtdunkel und des Schattenlicht Spur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehnsucht

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Die Landschaft sanft hügelig
Von Wiesen und Waldungen begrünt
Unter einem blauen Himmel

Von Schäfchenwolken geschmückt
Allerlei Getier kreucht und fläucht
Freudig umher Bächlein glucksen

Und die gütige Sonne lacht strahlend
Doch ach wie schön wir alle sind
Wo wo ist der Menschen Kind

 

 

 

 

 

 

 

Der Wanderer

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Es war einmal und geschieht
Gerade jetzt und hier
In einem fernen Lande

Und wenn Du dorthin reist
Ist Es Dir selber Heimat nah
Das ein Wanderer von einem Weibe

Und sind wir nicht alle vom Weibe
Geborene eine freundliche Einladung erhielt
Zu der Stunde da das Große Licht erstirbt

Sich da und dort einzufinden
Und als Er dann dahin kam
Fand Er allerlei Menschen vor

Die dem Musizieren Ihr Leben schenkten
Und die Menschengäste hörten manche
Lauschten auch seufzend tief berührt

Und ein Engel flüsterte Ihm ins Ohr
Das Er sich jetzt erheben möge
Um vorne zu tanzen um sein Leben

Mit dem Tod und bebend gab Er sich hin
Wurde fortgetragen entrückt entzückt
Seiner Gedanke ledig tauchte ein

In einen Strom der sich ergoß
In einem Meer von Klang bewegter
Einheit frei und wunderschön

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Prüfung

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Wenn Liebe strafen würde
Wäre Sie Es nicht
So Sie jedoch prüft

Stellt Sie Aufgaben
Die dem gewöhnlich Sterblichen
Schier unmöglich scheinen wie

Liebe einen häßlichen Menschen
Belehre einen Unwissenden
Und erfreue einen Reichen

 

 

 

 

Für Shams