Archiv der Kategorie: Lyrik

Die Beschaffenheit der Welt

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Die Banken können Geldmengen in die Märkte der Welt pumpen
Brot für die Welt geben ohne die Ursachen benennend
Wodurch sich Reiche weiter bereichern

Wir können Kohle Atomstrom Öl Gas Wind und Wasserkraft
Solarstrom gegeneinander ausspielen sich bekämpfen lassen
Elektroautomobiele bespeißen dabei die weltweiten

Patente freier Energie weiterhin verschlossen halten
Alle Register gewinnbringender Ängste versichern
Bekämpfen mit Überwachungskameras Abhöranlagen bespitzeln

Und aus dem Zwiespalt absoluten Machtgewinn beziehen
Ich kann auch die Matrix der Realitäten als Konstrukt durchschauen
Und meine Heimat in der Wirklichkeit jener Welt des Liebens begründen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wiedererschaffung

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Tatsächlich nein wesenhaft gibt Es
Nichts Neues unter den Sternen
Es sei denn Du erinnerst erweckst

Belebst Es wieder aufs Neue
Die Zwiebel geschält treibt Dir
Reinigende Tränen ins Auge

Wäscht hinweg Selbstmitleid
Und Weltschmerz hat doch auch
Die glückliche stillende Mutter

Die Wehen vergessen dem Leben verziehen
Im Angesicht Ihres sanft lächelnden
Kindes im bergenden Arm nunmehr

Freudentränen des Glücks
Siehe die Welt ist schwanger
Und wird ein starkes Kinde gebären

Du Vater bezeugend Du Mutter schwanger
Bist Geburtshelfer Hebamme
Ja selbst dies ersehnte Kind

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuschöpfung

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Als wir der Nacht ruhenden
Unbewusstheit überdrüssig
Bildete sich des erhellenden Tages

Verlebendigendes Licht
Da der dürren Wüsten leidig
Erschuf sich grünendes üppiges Land

So endlich der Lügenhaftigkeit angewidert
Strömte Wahrhaftigkeit in jede Pore
Vertrauenden Lebens pochenden Herzenskern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lauschen

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Als ich im Garten eben war
Ob Garten Eden oder schon das Paradies
Möge der geneigte Lesermensch selbst empfinden

Vernahm ich ein zartes Läuten
Wie von Elfenglöckchenhauch
Dem äußeren Gehör verborgen

Dann sah ich Sie
Die Schneeglöckchen
Ohne Schnee nächtens frostig kalt

Mit weißem Häubchen fein
Noch erst geneigt doch frohen Mutes
Schönheit und Lieben sind denn allzeit

 

 

 

 

 

 

 

Verehren

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Des Himmels unsichtbarer Lüfte
Sehen ein Wölkchen zarter Fahrt
Ach bist Du schön und lichtgepaart

Ein Stein der Mutter Erde schwer
Erblickt ein Blümchen duftig zart
O wie bist Du so schön von bezaubernder Art

Einer Pflanzenwelt Blume wiegend im Wind
Erschaut einen Schmetterling bunt schaukelnd
Weh mir so schön Du bist möchte auch ich gaukeln

Der Schmetterling selbst entdeckt einen Vogel
Wie das der fliegt selbst im Winter noch
Das will ich auch werden und sein

Selbst das Feuer hell und heiß
Bestaunt das Licht das Es verbreitet
So ganz leuchtend und weiß

Zuletzt ein Mensch erhebt sein Haupt
Nächtens zu den blinkenden Sternen fern
Ach O  weh ein Stern ja der wär ich so gern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Cherub des Lichts

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Wenn der Cherub Schatten wirft
Steht Er nur kündend erst im Licht
Doch wenn der Cherub schattenfrei

Weil Diener des Lichtes einerlei
Wirft Er keinen Schatten nicht
Trägt Licht selbst in die Schattenwelt

Gleich ob Es dieser auch mißfällt
Trägt Schatten noch ins hellste Licht
Dort dahin wo nur vertrauendes Lieben ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Fürst der Finsternis

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Der Herr der Schatten Fürst der Finsternis
Wütet mit Lug und Trug ärgster Bekümmernis
Das Licht verdunkelnd vergeblich bekämpfend

Er ist nur ein armer Wicht bloßer Schein
Unlicht sein Sein vereinsamt allein
Sehnt er sich heimlich selbst wieder Licht zu sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erschaffung des Menschen

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Am Anfang war ein Nichts
Das doch Alles enthielt
Weil alles noch verinnigt eins und einig war

Da drängte Es dieses und jenes danach
Selbst zu werden und zu sein so das
Die Luft sich verschenkte als offenbarender Raum

Geist wurde zu einem lodernden Feuerbrand
Wie immer mehr Feuer hinzu gelangte
Erschuf sich des Wassers löschende Kühle

Wie denn zu all dem Wasser weitere Gewässer traten
Und schier endlos mehrten erschuf sich die Erde
Dem Flüssigen ein Festes zum Ausgleich schenkend

Und wie sich der Erde Gestein Geröll und Sand
Hinzugesellte und bevor alles nur verfestigt sein würde
Erschuf sich der Mensch dies alles in sich ausgleichend vereinigend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Licht

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Ach die Welt ist verdunkelt
Ich sehe nur schlafendes Licht
Dem die Dunkelheit erwachend gebricht

O weh ich sehe nur finstere Schatten
Ach ich sehe in Dir nur mich
Wende Dich um dann stehst Du im Licht

Weh mir mein Geist ist verdüstert
O diene der Wahrheit in allem nur
Liebe Nachtdunkel und des Schattenlicht Spur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehnsucht

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Die Landschaft sanft hügelig
Von Wiesen und Waldungen begrünt
Unter einem blauen Himmel

Von Schäfchenwolken geschmückt
Allerlei Getier kreucht und fläucht
Freudig umher Bächlein glucksen

Und die gütige Sonne lacht strahlend
Doch ach wie schön wir alle sind
Wo wo ist der Menschen Kind