Archiv der Kategorie: brennen

Der Auftrag

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Vor mir das leere Blatt Papier
Es und ich starren uns fassungslos an
Was willst Du von mir

Wer stellte die gleichklingende Frage
Zuerst an wen
Na Du liegst ja schon wer weis wie lange

Leer weiß umher wie Schnee
Schier nutzlos noch darnieder
Und Du was maßt Du Dir an

Mir die Jungfräulichkeit zu nehmen
Mich anzuschwärzen vor aller Welt
O ach nun alsodenn nicht eitlen Ruhmes Ehr

Noch trister Langeweile frechen Sinns
Vielmehr die Wonne aus dem Nichts
Etwas ja das Eine einigende zu erschaffen

Das ist meines Herzens reinste Pflicht
Und meiner Seele Wesensgrund
Schweigen hüllt das Blatt ein

Wie eine Mahnung sich im Briefumschlag
Schnöde erst verbirgt
Dann spricht das Blatt gefasst

Ich willige ein seis drum
Es muss geschehn das Du Es kündest
Und je ein Mensch uns ergriffen liest und fühlt

 

 

 

 

 

Die Weihnachtsrede

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Diese Rede wird nicht von der Wahrheitskommision gehalten
Dem Szenario aus einem Zukunftsfilm auch nicht vor der UNO
Oder dem Staatsbeamtentum des sich Reichstag nennenden Gebäudes

Auch nicht vor dem Weltkirchenrat oder dem US Kongress
Sie wird heute jetzt und hier nur für Dich gesprochen
Denn Du bist die gesamte Menschheit auf dieser Erde

Nach dem Gesetz der Massebewegung nimmst Du einen Impuls auf
Und wenn Du Ihn für wahr nützlich und dienlich erkennst
Fließt Er von da an in all Dein Denken Fühlen und Wollen ein

Somit verändert Er Dein mein und unser aller Leben
Zeit spielt darin keine Rolle auch ergebnisorientierte
Statistiken sind unmaßgeblich was wirkt bewirkt

Es soll hier nur kurz das helle Licht auf das Unlicht fallen
Denn dessen Etlarvungen dessen Demaskierungen sind so umfangreich
Das eine jede Seele von deren erdrückender Wucht beklommen werden würde

Viele Wahrheiten sind nur Entblößungen klappernder Gerippe
Die öffentlich als gaile Jungfrauen und wissenschaftliche
Experten daherkommen und jeder Feinfühlige empfindet Grausen vor ihnen

Indem ich und Du in jedem binärem einmaligem heiligem Augenblick
Die Freiheit der Wahl bekennen also uns entscheiden
Statt der Angst die Liebe wählend verlebendigen ist alles getan

Denn in einem angstfreien Raum wirkt Vertrauen
Und Vertrauen ist das heilige Geschenk welches
Wie gerade jetzt gefeiert zur Weltenweihnacht wird

Ich danke für Dein Hiersein Deine Lebenskraft
Aufmerksamkeit Wohlwollen und somit Lieben
Welch wundevolles Geschenk von Herzen

 

 

 

 

 

 

Die Stimme

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Es war einmal ein König
In einem fernen schönen Land
Wie Du in dem Deinen heute

Und dieser König wenn Er den sprach
Hatte eine so schöne Stimme
Das selbst die Neider und Intriganten

Still lauschten wie Du
Einer sommerlichen Nachtigall
Dein Ohr dankbar schenkst

Was dieser König verkündetet
War alles mit Seiner Königin
Besprochen beschlossen und besiegelt

Und alle Menschenwesen in Seinem Reich
Gleich ob jung alt einfach oder hochgestellt
Sie nahmen dies freudig auf und lebten

So als wären Seine Worte Samen
Und Sein Sprechen warmer Regen
Und die Inhalte lauterstes Sonnengold

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen

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Bleib im Haus es regnet zu stark
Geh endlich mal wieder an die frische Luft
Lass das Du wirst noch sehen wohin das führt

Komm mir nicht mit diesem Zeugs
Das hat eh keinen Sinn
Wir sind zu wenige

Du allein bewirkst gar nichts
Du glaubst wohl was besseres zu sein
Wenn das jeder täte wo kämen wir da hin

Das haben vor Dir schon ganz andere versucht
Auf Dich haben wir gerade noch gewartet
Was bildest Du Dir überhaupt ein

Komm das ist doch alles nur Einbildung
Beweise woher hast Du das wer sagt das
Da könnte ja jeder daherkommen

Das ist nur Deine Meinung
Lies Zeitung und schau fern
Alles bestens was hast Du nur

Wenn Du Es tust bewirkst Du Es
Was Du denkst verändert die Welt
So Du liebst heilst Du Sie

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tänzer

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Der Tänzer kann nicht Tanzen
Wenn Er dabei denkt
Es ist die Musik die den Körper Tanzen lässt

Hingegeben an Melodie und Rythmus
Zeugt der Tänzer Dir sichtbar geworden
Was Musik bewirkt selbst ein Tauber

Kann sehen das der Geliebte
Und die Geliebte im Liebenden
Dem heiligen Tanz verschmolzen sind

 

 

 

 

 

 

Das Geschenk

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Heute um die Mittagszeit
Ich hatte Besuch
Der sprach Es klingelt gerade

Und weil ich eher nicht hören kann
Denn Fühlen will ging ich die Türe öffnen
Niemand angeleht ein weißes Paket

An Joaquim anonym adressiert
Der Inhalt zerknüllte Zeitungsblätter
Mit Drucklegung aus Marburg weiter ein Kuvert

Unbeschriftet darin eine abgetrennte Karte
Bebildert in rot Fröhliche Weihnachten
Ein kecker schwarzer Pudel mit einem

Roten Herzen am Halsband ein Dekoweihnachtsbäumchen
Konfekt Gebäck und eine rote Kugel mit
Happy Christmas und auf der Rückseite gedruckt

Von Herzen wünsche ich ein friedliches,
Fröhliches und geliebtes Weihnachtsfest
Mit geliebten Menschen und vielen

Wunderbaren Herzmomenten…
Darunter mit Kugelschreiber
in Verbundenheit,
Chm sehr ausladend

Dann ein Plastiktütchen mit grünem dicken
Bändchen schön verschleift und
Einer prächtigen Auswahl wohl Italienischer

Gebäckleckereien
Dafür und darüber bedanke ich mich
Hier öffentlich lächelnd und verwundert
Kurzum ein Wunder ist mir denn geschehn

 

 

 

 

 

 

Robinson Crusoe

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Ursprünglich Deutsch  lautet mein Familienname
Kreuzer ja wie das freie Symbol Christlicher
Nordsüd und Ostwestlicher Verbundenheit

Im Herzensmittelpunkt sich auflösender
Scheinbarer Gegensätze geheilt
Bin ich der männliche Pol der Weiblichkeit

Hier auf meiner menschenleeren Insel
Und der Sprache entledigt denn wo kein Du
Bedarf Es der Verständigung nicht

So lies denn die Stimme ist mir abhanden
Nur die schreibende Hand erzählt
Was Du Buchstabe für Wort entschlüsselst

Schrift habe ich wohl erzogen erlernt
Doch deren Zauber Ihre Magie nie begriffen
Wie das kleine Kind einfach Laufen lernt

Ohne je des Willens Vorsatz einen Fuß
Vor den anderen setzten zu müssen
Erst in der Entbehrung empfinden wir

Und scheinbarer Verlust erschließt
Den Reichtum des Lebens dabei laß Dir
Versichert sein zuviel wirkt alles als Gift

Und Harmonie ist manchen Zeitgenossen
Wie ein träger langweiliger Sonntag nur
Meine Insel und ich ja das ist unser aller Welt

 

 

Fragment einer erst kürzlich entdeckten Flaschenpost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was bist Du ?

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Wer ich bin kannst nur Du ermessen
Was ich bin weis allein mein Sein
Ich bin der Schrei der Stille nach dem einen Wort

Das Ausrufezeichen aller unbeantworteten Fragen
Die Erinnerung des Vergessens
Und das Lächeln im Antlitz tiefsten Ernst

Ich bin des Rätsels Lösung in diesem Heilgen Augenblick
Ich bin die Saat der Zukunft in das Erdenreich
Tränen und blutgedüngt

Was ich bin ist ein Schatten
Der sich im Spiegel als Licht erkennt
Ich bin Dir Spiegel darin Du Dich  entzücktst oder graust

Ich bin der Hoffnung erstes Kind
Mutter Erdes inbrünstiger Liebenserweis
Und Vater Himmels Zeugenschaft dem Leben selber dargebracht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 10 Natürlichkeiten

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1. Alles Leben ist heilig
2.Der Tod ist der geträumte Schlaf frei von Körperlichkeit
3.Weibliches und Männliches sind Göttlich
4.Ideen von Schuld Sünde Scham und Strafe sind vergiftende Wahngebilde
5.Würde Verehrung Lauterkeit und Wahrheit sind allem Lebendigen zugrunde gelegt
6.Spielerische Entdeckungsfreude und schöpferische Gestaltungskraft
nähren jegliche Liebesart
7.Körper Seele und Geist wechselwirken und bedingen einander in Einheit
8.Denken Fühlen und Wollen vereinigen sich in fruchtbringendes Handeln
9.Die Elemente Steine Pflanzen Getier und Kinder sind unsere Wesensgeschwister
10.Angst und die daraus wuchernden Lügen sind athmosphärische Lebensvergifter
wohingegen Lieben alles heilt und nährt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erschaffung der Welt

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Am Anfang warst nur Du in Ihr
Vom noch Unsichtbaren heraus
In sichtbares Werden reifend

Leib Deiner Mutter Ihr
Schoß des Lebens Dir
Unter dem Herzen Du

Versorgt geborgen genährt
Weich warm und sanft
Getragen umhüllt

Ab und an drängen heran
Klänge Stimmen Laute
Licht auch manches Mal

Und dann der Tag
Deiner Weltengeburt
Ein gewaltiges Abenteuer

Und alles für Dich
Von Dir erschaffen
Für Deine Erfahrung hier

Und Himmel und Erde
Wolken Wurm und Getier
Menschen auch Unmenschen

Und ich mit Dir
Du auch bei mir hier
Spielen wir Leben