Archiv für den Monat Dezember 2020

Die Begrüßung

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Grüß Gott beieinander
Einen guten Tag
Möge der Friede mit dir sein

Namaste Salam alykum
Ich grüße dein innerstes Selbst
nein kein sehr geehrtes Behörden

Kaudawelsch dafür ein
Gott befohlen
Der Friede wirkt durch dich

Geliebter Geliebte
Schwester Bruder mir
Ich freue mich an mit dir

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Erschaffung der Welt

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Jenes gelesene gleichnahmige Buch trägt
heute jetzt gerade seine Früchte hier
In welcher Welt willst du leben

Der der Nachrichten Zeitungen des Fernsehens
ich nicht ich lebe in der meinen erschaffen
aus Wohlwollen Güte Frohsinn Lauterkeit

Wahrhaftigkeit Freude spielerischer
Schöpfungskraft jenseits einer angeblichen
Schwerkraft denn ich lebe die Leichtigkeit des Seins

Jenes Kosmos der Liebe der weder Triangel
noch Aminossäuerenzufallsprodukte generiert
dafür eine märchenhafte Ursprünglichkeit des Liebens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schulaufsatz

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Mein Vaterland ist das Sudetenland
Heute Tschechien denn mein Vater
war ein Sudetendeutscher Mann

Er konnte sowohl Deutsch als auch
Tschechisch sprechen ich habe meinen
Vater erst mit 24 Jahren gesehen

Denn meine Mutter sagte das er
im Krieg gefallen sei und mein
Mutterland ist das Rheinland

Weil meine Mutter dort geboren ist
ich selbst bin im Frankenland geboren
und daher frank und frei heute

Lebe ich im unfreien Freistaat Bayern
und meine Muttersprache die ich
so dichterisch schön empfinde

Wird gar oft verenglischt meistens
amerikanisiert und auch wieder
oft lateinisiert wie das Empathiewort

Die wohlklingende Ursprünglichkeit
des Mitfühlens weggenommen hat
jetzt fällt mir nichts mehr ein und ich

Will auch keine gute Note denn
mir ist alles andere lieber als hier
in der Schule mit einem Maulkorb

Zu sitzen wo doch das Fest der Liebe
Und des Vertrauens in das Leben ja
die Göttlichkeit frei von aller Angst ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Beruf

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Nun ich begrabe jegliche gefälschte Hoffnung
Ich bin der Totengräber aller Lügen
Der Bestatter jedweder Angst

Ich setzte Illusionen bei
auch Halbwahrheiten wie halbe
Schwangerschaften denn keine sind

Notlügen werden sofort eingeäschert
und Haß feuerbestattet geläutert
Ich liebe meine friedliche Arbeit

Denn da ist Ruhe erhabene Stille
die Vögelein singen und all die
schönen Blumen entzücken mich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Brief

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Ja dies hier ist ein Brief an dich
Keine Rechnung Mahnung oder Werbeschrift
Gut du kannst ihn nicht in Händen halten

Doch siehe selbst das Glück
ist unfassbar entzieht sich
denn allzeit verliehen

Roher Hand nun denn
mit Veilchenduft da du ein Weib
und Sandelholz da du ein Mann

Beduftet und ein Rosenblatt mag es
denn verzieren Vergissmeinnicht
was denn des Inhaltes fragst du

Ich stammle schweige nun
Und meine Feder tintenlos
schenkt dir ein freies leeres Blatt