Archiv für den Monat Dezember 2020

Das verloren geglaubte Glück

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Hans ja das ist mein erster
Vornahme wie jener Märchenheld
aus Hans im Glück wähnte lange dabei

Bange er sei vom Pech verfolgt des
Glückes bestohlen verlustig beraubt
zumindest unwürdig noch doch allzuoft

Vernahm ich Beglückte die still verehrt
alsbald verkehrt ins Unglück fielen
dies tief in mir bedenkend ersann sich mir

Das Glück darinn bestehe meinesgleichen
einfach zu beglücken denn was du willst das
sei sei du es dem Leben schenkend selbst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Auferstehung

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Ja sterben muß das Alte
will denn Neues erneuerndes
Sich verlebendigen und diese

Zeit heute je ist das Totenläuten
von seelisch Toten angestimmt
wo Altes morsch verdorben selbst

Im Kern will geistges Feuer reinigen
das aus der Asche sich erhebe du
des Weltenheilands Sonnenkind

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schweigen der Lämmer

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Der dessen Geburt morgen begangen
nein hingehen unerwünscht bis verboten
also gefeiert äh erinnernd gedacht wird

Sprach weide meine Schafe weide meine Lämmer
Von einpferchen einsperren und schlachten
hat Jeshua nichts gesagt

So verkündete diese Tagei im Advent
ein bayerischer Machthaber
„Jesus kann mich kreuzweise…“

Seine Partei trägt ein C
Wie Christus christlich im ersten Namen
An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen

Siehe ich bin das Lamm der Welt
das die Trennung die Gesondertheit
Hinwegnimmt befreit so sei es

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spuren im Sand

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Deine Spuren im Sand
der Verwüstung der Freude
an allem Lebendigen

Werden bald verweht
verwischt vergessen sein
nur in der Oase die du

Ja du selbst darin verkörperst
werden die Durstigen Labsal
die Hungrigen Sättigung

Die Frierenden Kleidung und
ein Herdfeuer herzerwärmend
vorfinden aman aman aman

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Christkindgeschenk

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„Der Zustand unserer Welt
ist der Zustand unserer Herzen.“

 

Ein Schatzfund am Wegesrand
Der Aphorismus des Deutschen Geistes
Der philosophische Stein der Weisen
Das Lebenselexier
Die Formel der Hermetik
Die Quintessenz der Alchymie
Der Schlüssel aller Heilung
Der Weisheit letzter Schluß
Der Schlüssel allen Leids
Die Lösung des Menschheitsrätsels
Das Allheilmittel
Die Weltrevolution
Der Quantensprung
Die Antwort der Sphinx
Die friedliche Lösung des Gordischen Knotens
Der wiedergefundene Gral
Dein diesjähriges Weihnachtsgeschenk von Mutter Erde

gefunden auf YouTube signiert mit
„Achtsamkeit“ wobei die Acht als liegende Lemniskat
dem Symbol der sich schenkenden ergänzenden Unendlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der König

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Als mir im Schloßpark wandelnd
die Krone vom gesalbten Haupte fiel
während ich mich hinunter bückte

Um ein buntes Herbstblatt
näher fühlend zu betrachten
schenkte mir das Baumverlorene

Die Freiheit wieder das alles Lieben
jenem Großen Ganzen dient
das ich demütig mit Leben andeute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ach komm

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Weine klage nicht
hör den Ruf der Nachtigall
spreche wie sie nur davon

Denn die Nacht ist das Grauen
des Morgens und deine Tränen
sind Perlen die ein Leid erschaffen

Nicht lehre ich den Schmerz
wohl der Freuden Ekstase
jenes Verzücken das jungen

Katzen zu eigen die mit einem
Wollknäuel spielen das eines
kleinen Kindes das vor sich hin

Lallt rein aus Dankbarkeit
selbst ein Sandkorn geborgen
im Herzen der Liebe zu sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geschichten die das Leben schreibt

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Heute gestern morgen
ach was ist schon Zeit
im Angesicht der Ewigkeit

Fuhr ich heute einen Mann
derzeit nachoperativ bestrahlt
chemoisiert zum Arzt nach

Und danach wollte er Nougat
in einem vornehmen Laden erwerben
eine Schlange wartete dort

Aus Menschengeschwistern
zur Unkenntlichkeit entstellt
warten warten er schwächelt

Ich hole aus der Pralinerie einen
Stuhl ein Plakat im Ladenfenster
Bestellungen Lieferung möglich

Eine Wartende selbstgesprächig
ich frage mit wem sie spräche
sie das Lieferangebot gilt nicht mehr

Ich in den Laden frage ja entferne
reiße das nun Falsche endlich ab
wir andere ich sprechen allesamt

Sie wieder wünsche sich hier eine
Feuerschale ich die kann sie haben
und performne ein Liebesgedicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sammler

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Ja ich bin ein Sammler
kein Jäger wie ehedem
und sehr erfolgreich

Denn ich sammle Lügen
dabei ist Angst meine
einträglichste Lieferantin

Gerne können wir tauschen
denn es werden täglich mehr
und die meisten sind doppelt

Und dreifach und meine Wohnung
bietet kaum mehr Platz darin
daher habe ich heute beschloßen

Nur noch Wahrheiten zu sammeln
Was gar nicht so einfach ist
denn es gibt nur eine   lieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trunken

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Ach was soll ich dir sagen
Alles ist schon gesagt
Tue es laß es uns tuen

Was ich heute alles erlebte
Geht weder auf eine Kuh
noch eine Stierhaut

So will ich denn nur künden
du bist es auf die wir gewartet
du bist es auf den wir gehofft

Sei einfach natürlich der du bist
gebe dich hin jenem einzigartigem
ewigen heiligen Augenblick jetzt

Trunken vom Wein der Liebe
erfrischt vom Wasser des Lebens
gesättigt von Ambrosia und Nektar