Archiv für den Monat Juli 2020

Heute

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Heute in einer fernen nahen Stadt
Es kann auch auf dem Lande sein
In einem bekannten Lande dem Deinen

Fragte sich ein Mensch wie Du selbst
Soll das wieder nur ein Tag
Wie der gestrige werden

Nein ist Seines Herzens klare Antwort
Und so geschehen gerade
Ungewöhnliche Handlungen

Noch nie geführte Gespräche
Entfalten sich Gefühle
Bunt wie eine Blumenwiese

Wird Sein Sprechen deren Duft
Leuchten Seine Augensterne Licht
Spricht Sein Körper selbst

Und Staunen verschenkend
Verwunderung verteilend
Ist heute somit unser aller Glückstag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Keine Feinde

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Das was Dir schadet
Auch mich bedroht
Uns alle gefährdet ist

Die Alten nennen es den
Widersacher der entgegenstehend
Widerständig feindseelig wirkt

Der Oberste ist Angst
Sein Komplitze Lüge
Sein Gehilfe Verachtung

Dies alles ist auch in mir verborgen
Und liebend anerkannt benannt
Ist denn  die Gefahr gebannt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Angstfrei

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Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann
Niemand und wenn er aber kommt
Dann rennen wir davon

Nein dann schenken wir ihm Licht
Und bunten ihn ganz farbenfroh
Wer fürchtet sich vor der Angst

Die wächts und immer mächtiger
Allumfassender wird was dann
Und Deine meine Freiheit will

Unsere Träume vergiftet sich
Weltweit immer  mehr  verbreitet
Dann lachen wir sie einfach aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sphinx

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Die Spinx verwehte im Sande der Zeiten
Ich der Pharao habe Sie ausgraben lassen
Haben die Götter mir doch träumen lassen

Der Sonnengott selbst mich beauftragt
Ihr wieder Würde Kraft und Ansehen
Zurück zu geben aller Menschen Erbe

Was Ich dann sah war ein Staunen
Weiblich Ihres Antlitzes sanftes Lächeln
Männlich Ihr kräftiger Löwenleib

Und ich legte mich Ihr dankbar zu Füßen
Wohl geborgen schlief Ich ein und
Erwachte als das was ewig schon immer war

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Unterpfand der Liebe

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In ein Pfandhaus gehen zu müssen
Um den Ehering zu versetzten
Ist eine schmerzliche Vorstellung

Ein Pfand der Liebe einzulösen
Eher fremd unüblich allemal
So ist denn der heutige Tag

Wie dafür gedacht erschaffen
Als da sind Buddha Jehoshua
Auch Gandhi Kaspar Hauser

Die vorbildhaft wirkten einst
Für Welt und Menschheit bis heute
Das Wegwerfprinzip Sie entkräftete

So bist Du und ich sind wir Heutigen
Berufen ja auserwählt die Pfänder
Einzulösen durch unser aller liebendes Sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer sind Sie

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Wer sind Sie
Bitte Ich bin ein Du
Wie meinst Du Frage

Nun was ist Dein Beruf
Hast Du Familie Kinder
Welches sind Deine Steckenpferde

Ich lebe meine Berufung
Ich bin ein Berufener denn viele sind
Berufen doch wenige sind auserwählt

Engel Steine Pflanzen und Tiere sind
Mir Familie und ein Seelensohn adoptiert
Zwei Scheidungen zwei Lendenkinder gezeugt

Steckenpferde und hobbys hatte ich nie
Doch kann ich reiten und liebe Pferde
Alles Leben ist Arbeit am Selbst

Selbst wenn ich mit einem Weibe
Das Lager teile bin ich schweißgebadet
Alles was ich tue ist Spiel Liebesspiel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zärtlich

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Du Schnutzenbutz Schnatzen
Matzelmutz Maunzbauz bist
Ständig hinter Mäusen her

Du wonniges Streichelparadies
Mit scharfen Krallen bewehrte
Ägyptische schwarze  Katzengöttin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Reise

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Damals war ich noch  klein
Als beschlossen wurde zu Verreisen
Ein Taxi brachte uns zum Flughafen

Und irgendein Flugziel das gerade
Angesagt war wurde gebucht
Ob wir flohen oder ihnen nur

Die Decke auf den Kopf fiel
Mein Vater war Vertriebener
Blieb mir unerschlossen

Kinder sind immer unterwegs
Die Welt ein großer Spielplatz
Späterhin verkommen zu einem

Arbeitslager einer Massenspychiatrie
Krankenstation  Kränkungsklinik
Einem Horrorfilm dunkler Augenloser

Weltentstellt zu einem Kriegsfilm
Des Kampfes aller gegen Alle
Nur mein Täddybär war verläßlich

Meine Halbschwester unersetzlich
Mutter kriegstraumatisiert einmal
Albtraumaufschreckend nachts

Die Russen kommen rufend Ich
Beschwichtigte Sie Knabe selbst
Sind wir wieder Zuhause geblieben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

HERRschaft

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Als die Kutsche vorfuhr
Und das Herrscherpaar entstieg
Trat der Attentäter hervor

Und tötete das Paar
Als der Attentäter flüchtete
Wurde Er verfolgt gestellt und getötet

Als die Liebe im Leben erschien
Und schon immer da war trat
Die Angst auf um Sie zu töten

Als ihr dies nur bedingt gelang
Erschuf sie die Lüge und wie heute
Vergiftend damit fast alles Leben

Als die Liebe dies gewahr ward
Erfasste tiefe Trauer Sie und Erbarmen
Denn Angst ist nur der Liebe Verlorenheit