Der Schöngeist

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Ein Schöngeist sehnte sich nach Schönem
Drum suchte Er und fand nur wenig ehedem
Ei sprach Er hurtig und geschwind

Ich selber wie der Sausewind
Erschaffe wirke baue mir von Papier
Ein Pförtchen Tor ins Paradies

So nahm Er Feder Tintenfaß zur Hand
Und hielt die linke Wange lockend hin
Auf das die Muse unrasiert Ihn küsse

Doch ach die Holde war gerade anderweitig
Schon vergeben da trat an Ihrer statt der Dunkel Fürst
An Ihn heran mit eitlen Worten scharfer Rede Sinn

Ein Schauder ward dem feingesinntem Manne
Das Er sich schütze und den Dunklen banne
Ein Geisteskampf in Seiner Stube nun entfacht

Da halfen Kerzen viele auch nicht mehr
Was hülfen Fackeln oder Brüllen
Wenn die Leut net sehen wüllen

Er schrieb noch letzte Worte von zitternder Hand
Die Sinne schwinden mir ich steige falle
Bin nun hier bei Dir im Deutschen Vaterland

 

 

 

 

 

 

 

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