Archiv für den Monat Februar 2020

Empfinden

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Verlorene empfinden Trauer
Auch Angst manchesmal Wut
Emp finden sich wieder fühlend

Denn in Ihrem Suchen finden Sie
Dies das und jenes alles einig eins Dich
Mich sich Ihrer Selbst wieder freudig gewahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lichtwerk

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Wer die Schatten der Vergangenheit
In der Gegenwart durchlichtet
Dem erhellt sich die Zukunft schon jetzt

Vermählt sind Zeit Unendlichkeit
Und Ewigkeit mit Dir allhier
In diesem heilgen Augenblick

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schattenarbeit

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Wer die Schatten der Vergangenheit
Nicht in der Gegenwart durchlichtet
Dem verdunkelt sich die Zukunft

Dies erleben wir im weltpolitisch
Äußerem tagtäglicht sich zuspitzend
Dunkelheit bannt bereits ein Kerzenlicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Menschenliebe

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Epathie ist ein Kunstwort
Und soll das Mitfühlen ersetzen
Die Worterklärung spricht für sich

Du siehst ein Menschenwesen allumfassend
Keine Person weder Nachbar noch Kollege
Auch Bürger Deutschen oder Verkehrsteilnehmer

Du nimmst Dich wahr als ein menschliches Wesen
Und erkennst Dich im Anderen der Du bist
Denn Er Sie lebt nur eine Variante Rolle Deiner Selbst

Eine der  Möglichkeiten Bettler Sonderbegabter
Ehedem Behinderter Alkoholiker Zyniker
Krimineller Verbrecher Gebrochener Künstler

Du siehts  Entsellung und Schönheit
Erniedrigtes und Erhabenes
Gailheit und Lieben alles dies bist auch Du

 

 

 

 

 

 

Die Stimme der Stille

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Rumi Hafiz und Shams
Ihres Zeichens Dichter
Poet und Lyriker trafen sich

Im Basar und beschlossen
In ein Kaffeehaus zu gehen
Wer denn nun die drei Herren

Noch nicht kennt nehme dafür
Goethe Schiller Hölderlin
Dort schlürften sie heißen Tee

Nippten am Mocca und löffelten
Süßes Halva und Baklava jedoch
Wie jeder aufmerksame Tischnachbar

Leichthin verwundert bemerken konnte
Sprachen Sie kein Wort denn
Jeder ehrte den Anderen höher

Denn sich selbst und wartete
Bis jener das Wort ergreife
So erhoben Sie sich endlich verbeugten

Einander die Hand auf die Herzen
Legend und gingen jeder wieder
Seines Weges reich beschenkt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Narrenfreiheit

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Heute ist Rosenmontag
Und Arno von Rosen und ich
Lieben dieses Geblüm

Nun ist Es eine Narretei
Die Welt zu verbessern denn
Diese ist die Beste aller für uns

Denn all die Narreteien die hier
Begangen verbrochen geschehen
Sind in der Welt des Vollkommenen

Kathastrophal hier nur schädigend
Verletzten tötlich dies darf ich
So frei von der Leber weg

Geradeheraus bekunden auch ohne
Büttenrednermandat einfach
Weil ich der Letzte jener ehrwürdigen

Ausgestorbenen weil abgeschafften Zunft
Da zu unbequem die nackte Wahrheit
Des Königs neuer Kleider spiegelnden bin

Nun stelle sich einer Frau Merkel vor Ihr
Zur Seite zu Füßen kauernd herumhopsend
Mit Ihrem Hofnarren welch Köstlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

Karneval

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Als edler Ritter will ich heut ausgehn
Nach Armen Schwachen Damen sehn
Zu schützen Sie vor Ungemach

Ach lustbetont wärs mir nur Schmach
Dann will ich wilder Indianer werden
Zu Reiten auf gar schnellen Pferden

Den Kriegertod zu sterben um belohnt
Bei Manitu in den ewigen Jagdgründen
Zu schwelgen ist mir ach herrje zu lustbetont

So gehe ich als frommer Mönch in brauner Kutte
Da nennen Sie mich einen Nazirechten
Ich pfeif auf alles geh zu einem Freudenmädchen

 

 

 

 

 

 

 

 

Alltagsweisheit

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Das Philosophen verschrobene
Negativisten Pessimisten und
Anteilig dem Weiblichen abhold

Ist verständlich denn auf Universitäten
Und in meterlangen Bücherregalen gefangen
Als graduierter Geisteswissenschaftler

Ist die Gefahr der Weltfremdheit
Einer Lebensferne des Alltäglichen
Vorprogrammiert ja geringschätzig

Erwünscht schließlich will man sich
Von der dumpfen Masse der Broterwerber
Und deren verzweckmäßigten Niederungen

Himmelhoch kosmisch atomistisch
Fragmentiert abheben obwohl ein zu hoch
Gestiegener Heliumluftballon zerplatzt

Daher sieh Dich um schaue staune
Was ist da siehst Du gerade jetzt ein Wohnhaus
Ein leeres Schneckenhaus Dich im Spiegel

Allemal denn beide sind Behausungen
Schutzwerke vor Unbill und das Haus der
Schnecke obwohl nie Architektur studiert

Ist vollkommen ästhetisch im goldenen Schnitt
Was bei Hochhaustürmen oder Reihenhaussiedlungen
Eher nicht zutrifft Du ich ersinnen gerade

Das was ist wird durch uns zu Heiligem
Schönem diesem jenem oder bleibt unbemerkt
Fällt ausgeblendet ins unoffenbarte Nichts der Möglichkeiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doppelbödig

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Klar und Es ist wahr
Ich führte ein Doppelleben
Einerseits nun ja wie soll ichs sagen

Die nackte Wahrheit frohen Mutes wagen
Und dann ähem mir stockt die schreibend Hand
Bin ich ein Kind im Deutschen schwarzrotgoldnem Land

Nun altersweiser Silberfuchs geklärt
Habe nie wem abgeluxt Seiner Seele Glut
Seines Geistes Blut vom Geld erst gar nicht redend

Reich bin ich Erfahrungsmillionär
Schwer gewichtet bogen sich der Waage Schalen
Hab Gut & Böse drum entnommen

Bin ausgewogen wohl besonnen ledig verwirrter Qualen
Nun vogelfrei ein bunter Hund dies bekennend
Dir und der Welt tu ich hiermit erleichtert kund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Besessen

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Wisst Ihr denn nicht
Das Euer Körper ein Tempel
Des heiligenden Geistes ist

Und das Ihr Euch nicht selbst gehört
Und wer diesen Tempel schändet
Der wird geschändet werden

Ich benenne  dies um in gekränkt werden
So gibt Es denn auch in jedem Menschenwesen
Also in Dir und mir einen zentralen Sitz

Manche nennen einen Landsitz Ihr eigen
Oder bewohnen eine Seniorenresidenz
Sitzen hinter dem Steuer eines Oberklassewagens

In Aufsichtsräten Gremien auf dem
Papstthron des Stellvertreter Gottes
Oder sitzen in einem der entmenschten

Gefängnisse ein Ich kniee gerade vor Dir
Diese Zeilen schreibend eintippend denn
In der Schweiz suchen Sie einen Exzorzisten

Für etliche Kantone und ja die Besessenheit
Ist ein weltweites epidemisches Massenphänomen
Durch Gespenster Spektren Schemen und Phantome

Auch Irrtümer Wahnvorstellungen und Lügen
Gehören demaskiert entlarvt dazu
Auf den Thron gelangten Hass Mißgunst

Angst allemal Selbstverachtung Zweifel
Minderwertigkeitsempfinden und und und
Geputschte Diktatoren Despoten allesamt

Siehe Die Königin der Wahrheit in Dir
Schaue den König der Schönheit diene Ihnen
Wie ich der bescheidene Knappe des Königs der Herzen