Archiv für den Monat Januar 2020

Die Erschaffung des Menschen

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Am Anfang war ein Nichts
Das doch Alles enthielt
Weil alles noch verinnigt eins und einig war

Da drängte Es dieses und jenes danach
Selbst zu werden und zu sein so das
Die Luft sich verschenkte als offenbarender Raum

Geist wurde zu einem lodernden Feuerbrand
Wie immer mehr Feuer hinzu gelangte
Erschuf sich des Wassers löschende Kühle

Wie denn zu all dem Wasser weitere Gewässer traten
Und schier endlos mehrten erschuf sich die Erde
Dem Flüssigen ein Festes zum Ausgleich schenkend

Und wie sich der Erde Gestein Geröll und Sand
Hinzugesellte und bevor alles nur verfestigt sein würde
Erschuf sich der Mensch dies alles in sich ausgleichend vereinigend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Licht

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Ach die Welt ist verdunkelt
Ich sehe nur schlafendes Licht
Dem die Dunkelheit erwachend gebricht

O weh ich sehe nur finstere Schatten
Ach ich sehe in Dir nur mich
Wende Dich um dann stehst Du im Licht

Weh mir mein Geist ist verdüstert
O diene der Wahrheit in allem nur
Liebe Nachtdunkel und des Schattenlicht Spur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sehnsucht

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Die Landschaft sanft hügelig
Von Wiesen und Waldungen begrünt
Unter einem blauen Himmel

Von Schäfchenwolken geschmückt
Allerlei Getier kreucht und fläucht
Freudig umher Bächlein glucksen

Und die gütige Sonne lacht strahlend
Doch ach wie schön wir alle sind
Wo wo ist der Menschen Kind

 

 

 

 

 

 

 

Er

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Keiner von uns Lebenden
Hat Ihn selbst gesehen
Und die über Ihn berichten

Trugen nur zusammen was Sie
An Ungeheuerlichem vernommen
Das Er die alte Ordnung entblößte

Und dem Unlicht im Spiegel der Wahrheit
All Ihr verdunkelndes Wirken vorführte
So das Jene Ihn zu zerschlagen trachteten

Was ist eine Rose ohne Ihre Schönheit
Und Ihr Duft selbst bleibt empfundene
Erinnerung Abbilder duften denn nicht

Und wo nur Bildwerk ohne Fühlen
Sind täuschende Götzen an Stelle
Der Wirklichkeit dämonisch getreten

Wenige seither fanden den Mut
Es Ihm gleich zu tun nur wer frei ist
Von Angst vollbringt Werke des Liebens

Zeitlos gültig zukunftsweitend
Vergangene Schrecknisse heilend
Gerade jetzt in diesem heiligen Augenblick

 

 

 

 

 

 

Der Schleier

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So wie Paulus der Saulus war
Den Frauen Kopftücher zu tragen
In der Gemeinde auferlegte

Und der Kouran gebietet
Das sich das Weib zu verschleiern habe
Um den Mann mit ihrer Schönheit

Nicht zu gefährden wie eine Rose ach
So herrscht allüberall ein Schleier
Der nebulösen Verschleierung

Und der Tag rückt näher bald
Bald das jener und alle fallen
Und wir dies alles erschauen

Direkt und klar jegliches Entsetzten
Lug und Trug wie auch den Glanz
Des Schönen Wahren von Angesicht zu Angesicht

 

 

 

 

 

 

Der Rat der Götter

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Es ist die Not der Zeit Gott der Unendlichkeit
Die Enge ihrer Herzen die Göttin des Liebens
Die Angst als Gespenst der Gott des Vertrauens

Wir rufen den Großen Rat der Sterne an
Der hier versammelten Mächte und Kräfte
Von Krishna Buddha Muhamad und Joshua

Der Zustand der Erdlinge in unserer Welt
Die wir erschaffen und für sie gebildet
Ist aus den Fugen jedweder heilsamen Ordnung

Sie bekriegen einander wo nicht handeln sie
Mit allerlei Vernichtungswerk und schüren
Zwietracht und Unfriede allüberall

Die Überwachung mit allen Mitteln ist
Als ob sie Verfolgungswahn und Angst
Haben Hochzeit feiern lassen

Der Himmel das Firmament ist von gewaltigen
Künstlichen Schleiern und Nebeln tagaus tagein
Verwölkt so das Göttin Sonnenlicht

Ihr segensreiches Vibrieren Strahlen
Und Erhellen kaum mehr bewirkend vermag
Elektromagnetische Turbulenzen durchziehen

Alle Lüfte Häuser und selbst die unterirdischen
Bewegungskanäle ihrer Fahrzeuge strahlen dort
Kinder werden staatlich vor ihrer Zeit entfremdet

In das Schöpfungsmysterium hineingezwungen
Den Eltern entzogen die Arbeit beider oft nur
Gewährt die künstliche Not abwendend

Was sollen wir ändern fragt der Rat
Was können wir lassen erwägen die Weisen
Was dürfen wir tun bedenken die Engel

Dann der Beschluß geeinten Willens
Höchster Liebe Bewusstheit verkündet
Wir schenken Ihnen die Freiheit

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Aristokrat

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Sein Stammbaum reichte weit und tief
In alte adelige Geschlechter zurück
Standesbewusst wuchs er auf

Genoß die beste Bildung
Und bereiste gekürt danach
Ausgibig die bekannte Welt

Das Erbe war ihm ausbezahlt
Sorgenfrei bestens gekleidet
Mäzen und beliebter Gast

Doch bei alledem besah er
Die Handwerker mit jener Scheu
Die denen eigen die nicht lieben was sie tun

 

 

 

 

 

 

Das Opfer

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In alter Zeit im Fernland nah
Die in verändertem Gewand
Auch heute noch besteht

Brachten Menschen Opfergaben
In die Tempel meist der Priesterschaft
Ob aus Dank oder Furcht sei Dir gewiss

Eines Tages wieder vor dem Altar
Ertönte eine überirdische Stimme
Hört Ihr freien Menschenkinder

Wir brauchen keine Öle Nahrung
Teppiche Räucherwerk Silber und Gold
Nehmt all dies und schenkt es den Bedürftigen

Doch laßt all Euere Angst auf immer hier
Denn wir lieben Euch frei jeglicher Strafe
Seid Ihr unsereiner Geschöpfe der einen Kraft

 

 

 

 

 

Zart

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Wenn Du ein Neugeborenes siehst
Empfindest Du die Zartheit des Lebens
Wie auch die Zärtlichkeit einem nun

Lächelnd wohlgemerkt nur einem
Geliebten Menschenwesen hin
Sei dies freundschaftlich

Oder erotisch sexuell
Selbst die verschlingende Katze
Wenn Sie denn Ihre Maus

In einer Wiese belauscht
Zeigt in Ihren Bewegungen noch
Jene unendliche Zärtlichkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Philosophieren

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Die Liebe zur Weisheit
Bei den Gnostikern
Wird die Pistis Kenntnis

Und die Sophia Weisheit gelehrt
Kenntnis Information vermitteln
Schulen Medien und Universitäten

Weisheit kann nur jeder selbst
Ersehnen erforschen und leben
Intellektuelles Spekulieren

Verfehlt weise sein
Dafür ist feinfühliges Empfinden
Also subjektives und objektives

Betrachten auf sich wirken lassen
Der Schlüssel tiefen innigeren
Wissens was weshalb und wie geschieht

Im Aktivpark Körperertüchtigungsverein
Mit Sauna und Dampfbad hängen Korkbretter
Bei der Damen und Herrenumkleide

Die weibliche Seite wer hat dies und das
Ich biete jenes und verkaufe das
Zettel Programme Kurse voll und bunt

Bei den Männern seit Wochen Leere
Nichts letztens ein Pizzadienst neu bietet
Seine Geschäftsidee mittels Prospekt an

Was sagt und das über uns
Die männliche und weibliche Seite
Die in allen Menschenwesen angelegt ist