Archiv für den Monat Dezember 2019

Mystisch

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Zu allen Zeiten also jederzeit
Doch was ist schon Zeit
Im Angesicht der Ewigkeit

In allen Ländern nah und fern
Der Erde grenzenlos doch was
Ist die Erde denn als der Leib der Welt

Gibt Es Verrückte Spinner Narren
Wie die Minnesänger Troubadoure
Die Hofnarren des Mittelalters

Und ach ja den Kasperle
Der wehen Kindertage
Mit tri tra trullalla

Sie alle sind Entzückte entrückt
Von einer inbrünstigen Zärtlichkeit
Die entgrenzend selbst das Verehrte

Selbst Stein Blume Tier und das Geliebte
Sind weil entworden alles geworden aus
Tiefstem Mitfühlen dichtend singend Tanzen

 

 

 

 

Schöpfung

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Himmel und Erde hielten Hochzeit
Und all die Lüfte der Regen
Die lichtvolle Wärme der Sonne

Und vielerlei unsichtbare Helfer nennen wir
Selbst Blinde noch sie der Engel Schar
Waren freudige Gäste

Dann als etliche Monde ins Land
Zogen hatten Sie Ihr erstes Kind
Und Blume wurde Sein Name

Und Seine Seele verströmte Duft
Und Ihr Geist leuchtete farbenfroh
In der Schönheit der Wahrhaftigkeit

 

 

 

 

 

11.12.2019

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Der heutige Tag ist der Dankbarkeit gewidtmet
Ich bin dankbar ein Göttliches Wesen
Hier auf Erden in der Erfahrung als Mensch

In einem Körper zu sein und diese
Mit Dir hier teilen zu dürfen
Ich bin dankbar das die Sonne strahlt

Die Sterne blinken und die Winde wehn
Das Wasser plätschert und die Blumen blühn
Dankbar den kleinen gefiederten Freunden

Und den Frauen die immer noch tiefes Leid
Erfahren durch fühllose Rohlinge
Ich bedanke mich bei den unsichtbaren Engeln

Und dem Holz in meinem Ofen
Den Landwirten für meine Nahrung
Und den Entsorgern meiner Stoffwechselabfallprodukte

Auch der Musik gilt Dank wie allen Künsten
Und allen mutigen Wahrheitskündern
Die dafür verfolgt und oftmals Ihr Leben ließen

Ich danke der Freude und Ihrem Kinde
Dem Humor wie auch Heiligem Ernst
Kaffee und Tee als denn einem Glase

Roten Weines und den Tränen
Die ich manchmal vergieße
In die Wüsten der Lieblosigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Auftrag

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Vor mir das leere Blatt Papier
Es und ich starren uns fassungslos an
Was willst Du von mir

Wer stellte die gleichklingende Frage
Zuerst an wen
Na Du liegst ja schon wer weis wie lange

Leer weiß umher wie Schnee
Schier nutzlos noch darnieder
Und Du was maßt Du Dir an

Mir die Jungfräulichkeit zu nehmen
Mich anzuschwärzen vor aller Welt
O ach nun alsodenn nicht eitlen Ruhmes Ehr

Noch trister Langeweile frechen Sinns
Vielmehr die Wonne aus dem Nichts
Etwas ja das Eine einigende zu erschaffen

Das ist meines Herzens reinste Pflicht
Und meiner Seele Wesensgrund
Schweigen hüllt das Blatt ein

Wie eine Mahnung sich im Briefumschlag
Schnöde erst verbirgt
Dann spricht das Blatt gefasst

Ich willige ein seis drum
Es muss geschehn das Du Es kündest
Und je ein Mensch uns ergriffen liest und fühlt

 

 

 

 

 

Die Weihnachtsrede

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Diese Rede wird nicht von der Wahrheitskommision gehalten
Dem Szenario aus einem Zukunftsfilm auch nicht vor der UNO
Oder dem Staatsbeamtentum des sich Reichstag nennenden Gebäudes

Auch nicht vor dem Weltkirchenrat oder dem US Kongress
Sie wird heute jetzt und hier nur für Dich gesprochen
Denn Du bist die gesamte Menschheit auf dieser Erde

Nach dem Gesetz der Massebewegung nimmst Du einen Impuls auf
Und wenn Du Ihn für wahr nützlich und dienlich erkennst
Fließt Er von da an in all Dein Denken Fühlen und Wollen ein

Somit verändert Er Dein mein und unser aller Leben
Zeit spielt darin keine Rolle auch ergebnisorientierte
Statistiken sind unmaßgeblich was wirkt bewirkt

Es soll hier nur kurz das helle Licht auf das Unlicht fallen
Denn dessen Etlarvungen dessen Demaskierungen sind so umfangreich
Das eine jede Seele von deren erdrückender Wucht beklommen werden würde

Viele Wahrheiten sind nur Entblößungen klappernder Gerippe
Die öffentlich als gaile Jungfrauen und wissenschaftliche
Experten daherkommen und jeder Feinfühlige empfindet Grausen vor ihnen

Indem ich und Du in jedem binärem einmaligem heiligem Augenblick
Die Freiheit der Wahl bekennen also uns entscheiden
Statt der Angst die Liebe wählend verlebendigen ist alles getan

Denn in einem angstfreien Raum wirkt Vertrauen
Und Vertrauen ist das heilige Geschenk welches
Wie gerade jetzt gefeiert zur Weltenweihnacht wird

Ich danke für Dein Hiersein Deine Lebenskraft
Aufmerksamkeit Wohlwollen und somit Lieben
Welch wundevolles Geschenk von Herzen

 

 

 

 

 

 

Die Stimme

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Es war einmal ein König
In einem fernen schönen Land
Wie Du in dem Deinen heute

Und dieser König wenn Er den sprach
Hatte eine so schöne Stimme
Das selbst die Neider und Intriganten

Still lauschten wie Du
Einer sommerlichen Nachtigall
Dein Ohr dankbar schenkst

Was dieser König verkündetet
War alles mit Seiner Königin
Besprochen beschlossen und besiegelt

Und alle Menschenwesen in Seinem Reich
Gleich ob jung alt einfach oder hochgestellt
Sie nahmen dies freudig auf und lebten

So als wären Seine Worte Samen
Und Sein Sprechen warmer Regen
Und die Inhalte lauterstes Sonnengold

 

 

 

 

 

 

 

Stimmen

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Bleib im Haus es regnet zu stark
Geh endlich mal wieder an die frische Luft
Lass das Du wirst noch sehen wohin das führt

Komm mir nicht mit diesem Zeugs
Das hat eh keinen Sinn
Wir sind zu wenige

Du allein bewirkst gar nichts
Du glaubst wohl was besseres zu sein
Wenn das jeder täte wo kämen wir da hin

Das haben vor Dir schon ganz andere versucht
Auf Dich haben wir gerade noch gewartet
Was bildest Du Dir überhaupt ein

Komm das ist doch alles nur Einbildung
Beweise woher hast Du das wer sagt das
Da könnte ja jeder daherkommen

Das ist nur Deine Meinung
Lies Zeitung und schau fern
Alles bestens was hast Du nur

Wenn Du Es tust bewirkst Du Es
Was Du denkst verändert die Welt
So Du liebst heilst Du Sie

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Tänzer

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Der Tänzer kann nicht Tanzen
Wenn Er dabei denkt
Es ist die Musik die den Körper Tanzen lässt

Hingegeben an Melodie und Rythmus
Zeugt der Tänzer Dir sichtbar geworden
Was Musik bewirkt selbst ein Tauber

Kann sehen das der Geliebte
Und die Geliebte im Liebenden
Dem heiligen Tanz verschmolzen sind

 

 

 

 

 

 

Das Geschenk

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Heute um die Mittagszeit
Ich hatte Besuch
Der sprach Es klingelt gerade

Und weil ich eher nicht hören kann
Denn Fühlen will ging ich die Türe öffnen
Niemand angeleht ein weißes Paket

An Joaquim anonym adressiert
Der Inhalt zerknüllte Zeitungsblätter
Mit Drucklegung aus Marburg weiter ein Kuvert

Unbeschriftet darin eine abgetrennte Karte
Bebildert in rot Fröhliche Weihnachten
Ein kecker schwarzer Pudel mit einem

Roten Herzen am Halsband ein Dekoweihnachtsbäumchen
Konfekt Gebäck und eine rote Kugel mit
Happy Christmas und auf der Rückseite gedruckt

Von Herzen wünsche ich ein friedliches,
Fröhliches und geliebtes Weihnachtsfest
Mit geliebten Menschen und vielen

Wunderbaren Herzmomenten…
Darunter mit Kugelschreiber
in Verbundenheit,
Chm sehr ausladend

Dann ein Plastiktütchen mit grünem dicken
Bändchen schön verschleift und
Einer prächtigen Auswahl wohl Italienischer

Gebäckleckereien
Dafür und darüber bedanke ich mich
Hier öffentlich lächelnd und verwundert
Kurzum ein Wunder ist mir denn geschehn

 

 

 

 

 

 

Robinson Crusoe

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Ursprünglich Deutsch  lautet mein Familienname
Kreuzer ja wie das freie Symbol Christlicher
Nordsüd und Ostwestlicher Verbundenheit

Im Herzensmittelpunkt sich auflösender
Scheinbarer Gegensätze geheilt
Bin ich der männliche Pol der Weiblichkeit

Hier auf meiner menschenleeren Insel
Und der Sprache entledigt denn wo kein Du
Bedarf Es der Verständigung nicht

So lies denn die Stimme ist mir abhanden
Nur die schreibende Hand erzählt
Was Du Buchstabe für Wort entschlüsselst

Schrift habe ich wohl erzogen erlernt
Doch deren Zauber Ihre Magie nie begriffen
Wie das kleine Kind einfach Laufen lernt

Ohne je des Willens Vorsatz einen Fuß
Vor den anderen setzten zu müssen
Erst in der Entbehrung empfinden wir

Und scheinbarer Verlust erschließt
Den Reichtum des Lebens dabei laß Dir
Versichert sein zuviel wirkt alles als Gift

Und Harmonie ist manchen Zeitgenossen
Wie ein träger langweiliger Sonntag nur
Meine Insel und ich ja das ist unser aller Welt

 

 

Fragment einer erst kürzlich entdeckten Flaschenpost