Des Dichters Leid

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Nein keinesfalls wegen fehlenden Mäzenatentums
Oder mangelnder anerkennender Öffentlichkeit
Ambrosia und Nektar der Götternahrung ermangelt es

Denn das sind die ätherischen Speißen
Ihres Festmahles erbracht von uns Menschenkindern
Als Dankbarkeit Bewunderung Staunen und Freudigkeit

Wohlgerüche Ohrenschmaus auch Augenweide
Wie Weihrauchduft Gesang und Musik
Tanz entzückender Bewegtheit

So werden die Gelage geschildert
Und wahrlich so verhält Es sich
Seit Alters her wie Eure Weihnacht

Sinnbild und Abglanz dessen ist
Doch Hunger leiden die Götter
Sind zerstritten um der Menschen

Seelenkraft und Geistesmacht
Hindus wider dem Islam
Katholiken gegen Protestanten

Buddhisten Lamaisten und Atheisten
Humanisten Sozialisten verfallener
Religiösität Ersatz spiritueller Schöpferkraft

Wie will der Dichter zeugend künden
Wenn leer der Speicher Vorratskammern sind
Fantasiens Schwinden Michaels Endes

Ja die unendliche Geschichte gelangt
Derzeit zum wiederholten Male
An Ihr von uns bewirktes Ende

Und doch ringen die Kräfte des Lichts
Im Morgengrauen der Sonne Pracht und Macht
Herbei herbei Ihr Liebenden wohlan ans Werk

 

 

 

 

 

 

 

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