Der Wanderer

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Ein Mensch den Sehnsucht in den Schuhen brennt
Begab sich eines Tages schicksalswohlgeführt
Auf Schusters Rappen in einen nahen fernen Wald

Ganz gebannt ward er was ihn umfing
An stillem unergründgem Sein
Doch keinesfalls hat er das Gefühl

Er sei hier weltverloren ganz allein
Der Vögel Sang der Tiere Rascheln
Das Knacken unter seinem Schritt

Doch wie war da nicht ein Schatten
Wohl eher ein scheues Reh im Tritt
Da sieh was war das neben ihm

An einem Bächlein sah er eine Undine
Und in den lauen Lüften Sylphen ihren Reigen tanzen
Schon glaubte er nicht ganz bei Sinnen

Als ihm ein Zwerg den Weg gekreuzt
Und hinter altem Wurzelstrunk ein Wichtel
Alt und zeitlos weise tief verbeugt

Da nun ein Lichtstrahl in den Zweigen spielte
Sah er was nur noch Kinder schauen dürfen
Und in den alten Büchern wohl gemalt

Eine Fee die schwebend gleitend
Ihm huldvoll engelgleiches Lächeln schenkt
Beglückt setzt sich der Mensch sein

Abgefallenes Hütchen auf und seufzt
Das ihm solch unerhofftes Wanderglück
Er barg es wohl in seinem Busen herzverzückt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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