Archiv für den Monat Juni 2019

Selbstliebe

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Nein hier ist keiner Selbstverliebtheit
Das Wort gesprochen
Jenem Gift gemischter Selbstverachtung

Und  zerstörerischen Hochmutes
Auch keine Epistel ethisch moralisch
Religiöser Erbauung liest Du hier

Nur das Lebenswerk eines Gescheiterten
Dessen Tod in der Erkenntnis lag von Grunde auf
Zerstört und liebesunfähig gewesen zu sein

Die Welt ist geheilt
Da Du Dich liebst
Denn dann liebst Du alles

Weil Du alles bist was ist
War und noch werden will
Zeitweilig unendlich ewiglich

 

 

 

 

 

 

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Stille

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Die Stimme der Stille
Lautet der Titel eines kleinen östlichen Werkes
Und doch fürchten viele Menschen gerade diese

Weil Sie uns offenbart
Was mit mir ist
In mir webt und lebt

Und wenn ich hingegeben lausche
Spricht Sie zu mir
Nur von dem Einen

Einigendem einssein
Das immer nur
Lieben ist

 

 

 

 

 

 

Neuigkeiten

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Heute in allen Radio und Fernsehsendern
Tageszeitungen und Internetforen
Nikola Teslas Dokumente sind teilweise

Erstmals öffentlich vom FBI ins Netzt gestellt
Somit ist die Erdöl Benzin Diesel und Elektroauto
Märchengeschichte bald durch freie Energie ausgewechselt

Jeder Impfzwang wurde eingestellt
Die alternativen Heilweisen gesellschaftsfähig
Schulzwang aufgehoben und alle Steuern

Bis auf freiwillige Unterstützungen abgesetzt
Alles Schuld und Zinsgeld abgeschafft
Jeder erwirkt was er liebt und kann

Im tauschenden Wertausgleich nehmend und gebend
Die Blume und die Biene sind mehr
Als sie alleine für sich wären voneinander reich beglückt

 

 

 

 

 

 

 

 

Frohe Kunde

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Nein keine Tagesnachrichten jetzt hier
Über ausgesprühte chemische Substanzen durch
Flugzeuge verbreitet am Firmament

Heute blieb der Himmel bayrisch blau
Und keine CO2 Zertifikate Streitigkeiten
Dafür die seelisch geistige Atmosphäre reinigend

Auch die Migrationswaffe der afrikanischen Fachkräfte
Für die BRD Einwanderungen ehemaliger Flüchtlinge
Ist das Fremde immer nur meine eigene Angst gewesen

Wie mir das Glühwürmchen in meinem Gartenparadies
Leuchtendes Vorbild in der schwülen Nacht
Und selbst der Hirschkäfer heute an der Hauswand

Unerwarteter beglückender Gast ist den ich bewillkommne
Und der Sonne Wandel die dunkle Seite der Erde erhellend
Durfte ich abends auf der Bank über dem See ehrfürchtig begleiten

 

 

 

 

 

 

 

 

Surreal

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Als ich eines Morgens erwachte
Und die Augenlieder öffnete
Mich des Daseins vergewissernd

Fand ich mich auf einer Lichtung
Im dampfenden Dschungel wieder
Und meine gewohnte Welt ein Traum

Dann einmal wann wird es sein
Ging ich den Weg an der Kaserne vorbei
Da hing ein neues Schild über dem Tor

Waisen und Wittwenheim
Zum ewigen Frieden
Tag der offenen Tür

Irgendwann öffnete ich den Schrank
Und darin saß ein prächtiger Pfau
Der freudig heraustrat mir Sein Rad schenkend

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wanderer

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Ein Mensch den Sehnsucht in den Schuhen brennt
Begab sich eines Tages schicksalswohlgeführt
Auf Schusters Rappen in einen nahen fernen Wald

Ganz gebannt ward er was ihn umfing
An stillem unergründgem Sein
Doch keinesfalls hat er das Gefühl

Er sei hier weltverloren ganz allein
Der Vögel Sang der Tiere Rascheln
Das Knacken unter seinem Schritt

Doch wie war da nicht ein Schatten
Wohl eher ein scheues Reh im Tritt
Da sieh was war das neben ihm

An einem Bächlein sah er eine Undine
Und in den lauen Lüften Sylphen ihren Reigen tanzen
Schon glaubte er nicht ganz bei Sinnen

Als ihm ein Zwerg den Weg gekreuzt
Und hinter altem Wurzelstrunk ein Wichtel
Alt und zeitlos weise tief verbeugt

Da nun ein Lichtstrahl in den Zweigen spielte
Sah er was nur noch Kinder schauen dürfen
Und in den alten Büchern wohl gemalt

Eine Fee die schwebend gleitend
Ihm huldvoll engelgleiches Lächeln schenkt
Beglückt setzt sich der Mensch sein

Abgefallenes Hütchen auf und seufzt
Das ihm solch unerhofftes Wanderglück
Er barg es wohl in seinem Busen herzverzückt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Deutsche Wald

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Ein Mensch ganz  ähnlich so wie Du und ich
Ob Weib ob Mann wer kann es wissen
Wer war dabei wer hats gesehn

Ging eines schönen Tages aus dem Hause
In stiller Waldeslust sich zu erfreuen
Doch ach ein Schild Privat Betreten verboten

Verwehrte ihm den Fuß so schritt er weiter hin
Und fand sich abermals Militärisches Sperrgebiet
Kein Zutritt  Lebensgefahr arg vor den Kopf gestoßen

Sodann sah er in ferner Nähe
Ein Wäldchen Baum um Baum in Reih und Glied
Ach was ein Graus schnell hier heraus

Und unverzagt schritt wohlgemut aufs Neue
Er hinan und fand sich staunend in einem
Märchenwalde wieder da alles wie am Ursprung

Wild  belassen und schmerzlich ward Ihm inne
Das Märchen heute als brutal und inhuman
Der Kinder Seel und Geist meistens verhohlen

Der Wanderer ward nimmer mehr gesehn
Doch dies sei Dir verschmitzt versichert
Ist nun ein andres Märchen nächstes Mal

 

 

 

 

 

 

 

 

Deutschlands Traum

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Ein Mensch saß gesammelt an Seinem Tische
Stift Blatt und Papier fein säuberlich bereit
Der Musen Kuss ward Ihm gehaucht

Zu Schreiben Dichten feurig mit Herzensblut
Doch ach der Mensch lebt in einem Lande
Der Denker und Dichter ehemals benannt

Und Deutsche Leitkultur ward oft beschworen
Doch nie vernahm Er was Sie denn nun sei
Er dachte also als ein treuer Deutscher tief

Das Dichten käme denn noch einerlei
So sitz Er heute noch nach vielen Jahren
Der Bart schon längst am Boden kriecht

Das Blatt bedeckt von Staub und Toten Fliegen
Die Hand verknöchert um den Stift gekrallt
Doch lesen wir was Seine letzten Worte waren

Ein andermal zu einer Neuen Goldnen Zeit
Da frischer Wind in muffigen Amtsstuben
Und Kinderlachen durch die stillen Straßen hallt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von den letzten Dingen

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Die letzten Dinge werden verrosten
Zerfallen zerbröselt zu Staub vergehn
Über die letzten Wirkungen

Kann naturgemäß gesagt werden
Das geschehen wird was ursachend gesetzt
Schicksal eben wie es sich gerade jetzt vollzieht