Archiv für den Monat September 2018

Freiheit

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Der Tumult beunruhigte mich
Und ich ging um zu sehen und verstehen
Was der Grund dafür sei

Dann ich hatte mich durch die Menge gedrängt
Erblickte ich das grölende Trauerspiel
Die Freiheit in Ketten triumphal gefangen

Erst stieg Wut in mir auf als ich dies sah
Dann Traurigkeit Angst war nicht dabei
Und unsere Augenpaare trafen sich lächelnd

 

 

 

 

 

Haben und Sein

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Die Wohnung Behausung eines Messi
Zeugt im Grade Seiner Überfrachtung
Ja Vermüllung von Seinem seelischen Defizit

Der Millionär ja Milliardär
Zeugt von Seiner seelischen Leere
Die Er auf Kosten der Lebenskraft

Derer die dies alles erarbeiteten
Mit Ihrem Blut erwirtschafteten
Und ermöglichten somit Ihre Selbstausbeutung

Der Mensch im Sein ist sich bewusst
Alles ist für Ihn da und Er für Alles
Sein seelischer Reichtum spielt nur damit

 

 

 

 

 

 

 

Der Dichter

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Es war einmal einer Seele Kind
Das wurde in einem Lande geboren
Wollte darin das Licht der Welt erblicken
Welches benannt Volk der Denker und Dichter zu sein

Und wie Es heranwuchs und reifte
Erwachsen wurde völlig unfreif
Entdeckte Es das hier nur intellektualisiert
Spekuliert und fantasiert wurde

Da wollte Es erforschen
Wie sich dies zusammen verhält
Und lernte das Leben kräftig kennen
Von außen und mitten innendrinnen

Dann später im reiferen Alter
Eröffnete der Mensch der kaum sich wagte
Einen Deutschen zu nennen einen kleinen Laden
Darin verfertigte Er Gedichte Poesie und Lyrik

Weil wie ja auch ein Bäcker und Koch
Seiner Werke Künste nicht alleine
Verspeißen kann bietet Er Sie wohlfeil an
Denn ein Handwerker muß seinen Brotlohn erhalten

Heute hängt ein Pappschild an der Ladentür
Weil die Deutschen öffentlich verhungern
Bin ich nach Afrika ausgewandert
In Ägypten zeichne ich  für Touristen Hyroglyphen

 

 

 

 

 

 

Meisterbewusstsein

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Das Meisterbewusstsein
Ist die Herzenskraft

Der Geselle der Wille
Eindeutig Wohlbdacht

Und der Lehrling
Das Bewusstsein geisterfüllt
Liebend praktisch angewandt

Alle drei verbunden
Einzig ganz und gar
Wird jede Handlung
Ein Meisterstück fürwahr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Die Liebenden

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Die Liebe ist die gefährlichste Kraft
In einer Realität der Angst einigende Wirklichkeit
Sie ist honigsüß und das Salz der Erde

Lieben ist zeugen und schwanger sein zugleich
Alles Leben schenkend und auflösend erneuernder Tod
Den Starken schwächend die Schwachen stärkend

Lieben ist aller Lügen Gift
Und der Wahrhaftigkeit heilsames Elexir
Gold Silber und Edelgestein reinster Rosenduft

 

 

 

 

 

 

 

Vom Winde geweht

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Ich bin ein welkes gedientes Blatt
Im Frühherbst vom Winde verweht
Und zugleich einer Zeitung Blattseite

In einem Straßencafe vergessen
Denn was sind Realität und Wirklichkeit
Wie künstliches Aroma und Natürlichkeit

Auf meiner Titelseite steht
Mit fetten Lettern
Deutschland hat seit 1918

Nur einen Waffenstillstand
Und heute wurde der Friedensvertrag
Mit dem Deutschen Reich unterzeichnet

Auf der Rückseite im Wirtschaftsteil
Ist abgedruckt Die Rüstungsindustrie
Ist mit Einvernehmen der Konzerne

Ab sofort eingestellt
Und die freigewordenen Kapazitäten
Werden für alternative Energietechnologie genutzt

Ich bin nur ein welkes Blatt im Wind
Und einer raschelnden Zeitung Blatt
Aus der Zukunft ins Heute verweht

 

 

 

 

 

 

Heilung

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Ich bin der brennende Baum
In den ein Blitz gefahren
Und das Haus daneben steht unversehrt

Ich bin die leere Bierfasche
Unter eines geparkten Autos Vorderreifen
Doch der Fahrer stieß rückwärtig hinaus

Ich bin der achtlos auf den Weg geworfene
Schale Kaugummi den ein Menschenkind
Sich verbissen die Wut ausbeißend verbrauchte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Königliches

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Sie behaupten verblendet
Der Mensch sei die Krone der Schöpfung
Ach wie Er sich gebärdet noch
Ist Er nur Ihr gieriger Räuber

Ich das Leben jedoch sage Dir
Der Mensch ist ein Juwel in der Krone
Und wenn er wahrhaftig lebt
Glänzt Sie in liebender Erhabenheit

 

 

 

 

 

 

 

Du bist

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So Du einen Stein erblickst
Gewärtige Seine tragende Ruhe
Treuer Beständigkeit

Wege sind gepflastert
Häuser fest gegründet
Knochen stark durch Sie geformt

Siehst Du eine Pflanze
Wisse sie geschmeidig
Schutzlos hingegeben schön

Wiegt Sie sich im Wind
Wechselt die Stimmung
Jahreszeitlich geführt

Erschaust Du ein Tier
Erinnere Dich körperlich
Verwandt bewegt mit Ihm zu sein

Ein Mensch vor Dir wie Du
Trägt all dies Leben
Und der Engel liebend Streben

 

 

 

 

 

 

Schönheit

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Manche Menschen sehen selbst
In einer trüben Pfütze Spiegel
Der Sonne wonnesames Angesicht

Einige Menschen mißfallen sich
Was tauget mir das Schöne
Ohn Zweck und Nutzes leer

Der Blume Duft bescheiden
Kündet noch vom Glanz des
Strahlend ewig Schönen

Was wahr und wohlgesonnen
Mag schlicht und klar erscheinen
Wie Es der Liebe schönstes Wesen ist