Die Katzengöttin

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Vor Jahren einst
Doch was ist schon Zeit
Angesichts der Ewigkeit
Schrieb ich mein zweites Buch
Gefrorenes Licht

Darin ein Gedicht
Karnak zu finden ist
Jene Stadt in Ägyptenland
Die einst Theben heute Luxor
Mit Namen

Und wie Es das Schicksal will
Bereiste ich danach vor Jahren
Doch was ist schon Zeit
Im Angesicht der Unendlichkeit
Jenen magischen Ort

Da links dieser Ruinenstadt
Erhabener Weite
Geschichtsumflort
Mythisches Geheimnis dünstend
Ein kleiner Tempel

Wohl restauriert
Zwei Ägypter in langem Gewand
Räucherwerk duftend
Und zwischen Ihnen
Die Skulptur der schwarzen Katzengöttin

Durchdringenden Auges
Erhaben mächtig überirdisch
Und Sie sprach also in mir
Höre und künde
Wir das Katzenvolk

Sind Kinder einer anderen Welt
Sieben Leben haben wir
Und das ist so wahr
Wie des Regenbogens sieben Farben
Träumende sind wir

Von jenem fernen nahen Innenland
Zärtlich sanft der Gang
Nicht schleichend wie ein Dieb
Und Morden ist uns fremd
Denn Mäuse und der Vögel einer

Sie entzücken mit Ihnen spielend
Keine Grausamkeit dafür Wonne
An Ihrem huschendem flatterndem Sein
Wir schenken Ruhe scheinbar
Schlafend wirkt was ungesehn

 

 

 

 

Inspiriert und angeregt
Durch den Wunsch der Wolkenbeobachterin
Ihr der Muse gewidtmet in Dank

 

 

 

 

 

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