Archiv für den Monat August 2018

Der Geliebte

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Du bist mir unheimlich
Mysteriös geheimsnisvoll
Etwas Kühles geht von Dir aus

Das Du Macht inne hast
Weiß ich zu schätzen
Und zu Regeln ist Deine Kunst

Oft kann ich Dich suchend
Nicht finden manchmals Tags
Manchmal nachts bist Du verschwunden

Dann gibt Es Tage Nächte
Die die Deinen sind
Und Verliebte lieben Dich

Sich noch nicht ganz
Dein fahles Scheinen betört
Mond Du silberner Erdengast

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geliebte

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Nein ich kann mich nicht länger zurückhalten
Denn Glück ist Seinem Wesen nach
Sich mitteilend verschenkend

Und wenn ich es weiter zurückhielte
Ach ich verkäme zum Verräter
Und das Glück verkehrte sich in Gift

Lange schon nur mir nicht bewusst
Gefühlt wohl nur bedurfte Es jetzt
Eines vollen Bekenntnisses

Kurzum ich liebe Sie
Auch wenn Sie verborgen scheint
Spüre ich Sie noch

Selbst in der Nacht
Gerade durch Ihre Abwesenheit
Sie die ich ständig beobachte

Nein weder heimlich
Hinter einer Sonnenbrille
Oder vorgehaltener Hand

Suche ich Sie abends auf
Dann wenn Sie in den Wolken badet
Und verklärt zu leuchten beginnt

Meine Angebetete meine Geliebte
Augenweide ach wie brennt mir
Das Herz in Dir Lebensspenderin

Du willst Ihren Namen kennen
Ob dunkel blond jung oder reif
Ach Sie ist alles in Einem

Wohlgeformt und heiß
Nach Ihrer ganzen Wesensart
Sie meine Wonne Sonne Du

 

 

 

 

Wild

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Ach was sei das für eine Kunst
Heimlich lauernd Wild und Hase jagend
Tötet Es sich leicht denn Leben schaffend

Schwangen wir uns auf die wilden Pferde
Fielen standen auf und gingen
Zuletzt doch noch zu Fuß

Durchquerten Wüsten
Verdurstend nach dem Wasser des Lebens
Durchschwammen Meere Ströme
Darinn ertrinkend liebestrunken

Tanzten an Lagerfeuern
Allüberall auf dieser Welt
Sprangen hinein Feuer selbst von Anbeginn

Erklommen hohen Mutes Berge
Gipfel Eis und sturmumtost
Stürzten hinab bis in das Tal

Sitzen heute auf einer Bank
Am See und blicken sonnendankbar
Demutsreich zurück

 

 

 

 

 

Zuversicht

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Ich bin ein zutiefst frohsinniger Mensch
Und was die Zukunft betrifft
Weiterhin frohgemut

Nur wird die alte Welt vergehen
Nicht Mutter Erde
Nurmehr die zerstörerische Sicht

Jene lang tradierten entseelten
Gottes Welt und Menschenbilder
Deren Ergebnisse tagtäglich inszeniert

Wie Chaos Mißbrauch Kriege
Egoisierten Globalismus
Depressionen und dererlei mehr

Wie ein Sommergewitter atmosphärisch
Reinigt und dies wird bald geschehen
Da bin ich ganz zuversichtlich

 

 

 

 

 

 

Zuflucht

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Als ich zu hinterfragen begann
Sahen Sie sich infrage gestellt
Und erklärten mich für fragwürdig

Als ich beschrieb das Schwarz schwarz ist
Und kein Licht reflektiert
Ja alles Licht zurückhält und verschlingt

Stand ich auf der schwarzen Liste
Und Wege neben der Autobahn beschreibend
Erklärten Sie ich sei gefährlich und auf Abwegen

Da ergriff ich die Flucht
Nirgends Zuflucht findend
Nur in Deinem Herzen

 

 

 

 

 

 

Huldigung

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Der Raum bebt
Schwalben fliegen sirrend
Durch den Äther

Worte flammend
Schmelzen erstarrtes Eis dahin
Klingend vibriert die Luft

Tanz in einem Vakuum
Reinen Gefühls
Bleibt die Zeit stehen

Und den Menschen
Wird Es leicht ums Herz
Flügeltragende Hingabe
Singt gehauchte Unendlichkeit

 

 

 

 

 

Für Michael Jackson
Er wäre 60 Jahre heute

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verantwortung

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Nicht die Herrschenden da oben
Oder ein kirchengeprägter Herr Gott
Auch die Gene  nicht allein

Sind verantwortlich
Für das was nicht werden konnte
Sein durfe oder misslich geworden ist

Du und ich kreieren
Sprechen täglich das was
Den freien Raum gestaltend erschaffend

Mittels Gedankenkraft willensenergetisch
Geladen von verwirrten Emotionen verdorben
Oder klaren Gefühlen segnend genährt

Unser wässriger Seelenkörper bestehend aus
Achtzig Prozent gleich dem Verhältnis
Der Wasseroberfläche zur Landmasse der Erde

Reagiert unmittelbar
Auf jedwedes gesprochene Wort
Verletzend gesprochen oder genährt heilend und heiligend

 

 

 

 

 

Die Formel des Lebens

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Wasserstoff brennt in Sauerstoff
Kohlenstoff gibt Ihm die Form
Und Stickstoff begrenzt den Prozess

Vielen unbewussten Menschen
Steht das Wasser bis zum Halse
Sie treiben führungslos im Strom der Zeit dahin

Viele erwachende Menschen
Erleben sich vertrauend getragen
Im Strom der Unendlichkeit

Alle Menschen bestehen aus und
Tragen körperlich achtzig Prozent
Wasser mit sich umher

Manche hingegebenen Seelen
Baden schon jetzt und hier
Im Ozean der Liebe

 

 

 

 

Katastrophe

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Eine einstürzende Autobahnbrücke
Ist zweifelsohne eine Katastrophe
Wie der Tod eines aller geliebten Menschen

Der Gruß morgens in der S Bahn
Der Augenblick unerwidert
Ist eine ebensolche

Der Bruch
Einer jahrelangen Freundschaft
Katastrophal

Ich glaube nicht daran
Das ein Gott straft
Oder das Schicksal Schläge austeilt

Wir wachsen daran
Das die einst schützende Eischale
Zerbricht und das Küken schlüpft

 

 

 

 

 

 

Im Garten Eden

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Es war einmal
Einst eine Frau
Eher ein Weib namens Eva
Die pflückte einen Apfel

Von einem verbotenem Baum
Und die Strafe dafür
Erleben wir tagtäglich noch allhier
Ich kenne ein Weib vormals Frau

Sei Ihr Name Eva
Die nahm einen Apfel
Aus der Obstschale vor Ihr
Und brach Ihn entzwei

Sie reichte mir
Mit einem huldvollem Lächeln
Der ich Mann auch nur hälftig war
Die einst ganze Frucht

Halbiert entzwei
Ich nahm des Apfels Stück
Und biß hinein und empfand
Lauteres süßes saftiges Glück

 

 

 

Nach dem Gesprächskreis
Offene Runde
Spiritualität Lieben und Bewusstsein
Gewünschtes Thema des heutigen Abends war
„Spiritualität und Sexualität“