Archiv für den Monat Mai 2018

Handle

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Was soll ich tun
Was Du willst
Weißt und fühlst

Was soll Es sein
Was Du willst das sei
Sei Du Es selbst

Wie kann Es geschehn
Sieh die Sonne lehrt Es Dich
Die Sterne weisen Dir den Weg

Und der Mond regelt und begrenzt
Den Rythmus und der Zeiten Lauf
Wie alles Leben Weisheit birgt und wirkt

 

 

 

 

 

 

Fühle

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Die Blume
Der Rosen eine
Sie erstarb aus Ihrer Welt

Form gewordenes Licht
Sich der Unseren schenkend
Geboren aus Erdendunkel

Und Sonnenhelle
Dir zur Anmut und Freude
Biene und Falter reinster Wonne

Fühle das eine Seele
Stirbt hinab hinein
In eines Erdenkörpers Leib

Dir Mutter Vater
Bruder Schwester Freund Gemahl
Zu werden und zu sein

 

 

 

 

 

 

Wisse

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Du klagst
Das die Krüge zerbrochen
Scherben nun

Doch wisse
Gift barg Ihr Inneres
Und der Schlangen war Es nicht

Du jammerst
Über die verbrannten Schriftrollen
Asche der Vergänglichkeit

Doch wisse
Irrtümer und Lügen
Enthielten Sie

Du beweinst
Einen leblosen Körper
Doch wisse

Seine Seele verdunkelt
Hat Ihn verlassen
Um zurückzukehren ins Licht

 

 

 

 

 

Die Rose

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Das ich Stacheln dornig trage
Nur Deines Stolzes wegen
Mich zu brechen ohne der Geliebten Gunst

Meine Schönheit gilt der Sonne
Und mein Duft
Ist den funkelnden Sternen geschenkt

Meiner Gestalt Anmut der Geliebten
Und wenn Du mich pflückst
Wisse wie ich Göttlich zu sein

 

 

 

Dem Türkischen Lied „Güldür Gül“ gewidmet

 

 

 

 

 

 

 

Hymne an VaterSonne

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Wir sind Dir unsäglich dankbar
Du Lebenslichtspender
Wir Deine Töchter und Söhne
Geschöpfe des Tages und der Nacht

Denen Du das Augenlicht geschenkt
Uns an Deinem Glanz erfreuend
Deiner Glorie erhebend
Jenseits der Nacht angstvoller Verlassenheit

Erlernen wir Deine Flamme auf dem Altar
Des Herzens zu entzünden selbst Priester des Lichts
Zu jener Morgenröte die unendlich badet in Deinem Gold
Nein selbst den Reisenden in der Wüste

Läßt Du nicht verdursten nur je nahm Er
Zuwenig Wasserschläuche mit Vorrat an Liebe
Für Mensch und Tier
Mangel ist Deiner Güte fremd

Wärmen uns Deine Strahlen
Gleich der Umarmung der Geliebten
Und zwischen zwei Menschen
Nur Licht

Das geronnen zu Stoff sich opfernd
Uns allerlei Spielzeug
Auf Mutter Erdes Körper schenkt zur Kurzweil
Übend steigt der Lehrling auf zum Gesellen

Meister des Lichts ist das Ziel
Welches immer ungeteilt strahlt
Für die angeblich Bösen und die vorgeblich Guten
Jenseits der Gegensätze vollendetes Lieben Du

 

 

 

 

 

 

Märchenhaft

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Ein Zwerg sprachlos traf einen Riesen
Der Riese erstaunt brummend
Du bist ja klein

Der Zwerg verwundert
Zu dem Erhabenen flüsternd
Du bist ja mächtig groß

Da hielten beide inne
Lachten und umarmten sich
So entstanden die Mittigen

 

 

 

 

 

 

 

Meister

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Meister was soll ich tun
Alles lassen was aus Angst
Alles tun was in Lieben

Meister wie kann das geschehn
Lasse ab von allem Tun
Die Liebe wirkts durch Dich

Meister wie werde ich wie Du
Indem Du der wirst
Der Du schon immer warst und bist

 

 

 

 

Dem Heiligenden Geist gewidmet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sicherheit

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Ja ich gestehe ein Sicherheitsmann gewesen zu sein
Eigentlich muß Es lauten Unsicherheitsdienst
Denn nur aus Angst muß alles abgesichert sein

Der Arbeitsplatz unkündbar auf Lebzeit
Gutes Geld denn das Geschäft mit der Angst
Bringt nicht nur den Versich Verunsicherungen

Milliardenerträge kurzum
Ich hatte die Grenze der Zeit
Zur Brücke der Unendlichkeit zu bewachen

Niemand durfte die Zeitzone verlassen
Bei Androhung von Leib und Leben
Auch dem meinigen daher

Und so versah ich meinen Dienst
Bis ja bis eines Tages
Ein Kind mit Kreiselspiel

Daherkam lachend hüpfte
Und mir glatt zwischen den verstellten
Xbeinen hindurch entwischte

Was sollte ich tun
Es niederstrecken nein
Also lief ich Ihm nach

Über die Brücke der Zeit
In die heilige Sphäre
Unendlichem Gegenwärtigsein

 

 

 

 

 

 

 

 

Duich

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Ich sitze vor dem Hause
Spätnachmittags in der Sonne Wonne
Und weiß das ich ein Sonnenkind bin

Ich stehe nachts im Dunkel
ihrer Finsternis und weiß
Das ich ein Sternenkind bin

Ich erlebe Verrat Stumpfheit und Verachtung
Und weiß das ich ein Kind der Liebe bin
Und ewiglich dankbar sein werde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leben

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Als es kühl wurde
Zog ich mir Wärmeres an

Da die Schatten länger wurden
Entzündete ich einer Kerze Licht

Hungrig nahm ich Speiße zu mir
Und reichte dem imaginären Gast

Dann als die Angst herankroch
Liebte ich einfach