Archiv für den Monat Dezember 2017

Der Ruf

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Wenn Dich der Ruf erwählt
Dann steigst Du nicht mit einer  begehrlichen Schönen
Ins lustvolle Bett oder mit dem erstbesten Jüngling
Als ein prachtvolles Weib das Du bist

Du wirst den Ekel erlösen und den fremden
Hundehaufen vor Deiner Gartentüre sachte entfernen
Frei von Groll Haß und Zorn

Wenn Dich der Ruf für würdig hält
Wird ein strenger Muslim sich herablassen
Um einen Straßenköter sehnsuchtvollen Blickes heischig
Sanft über das struppige Fell streicheln

Hat Dich der Ruf befähigt so vermagst Du
Allen Widerwillen in Wohlwollen wandelnd
Einem alten hilflosen Menschen
Den eingekoteten Hintern zu reinigen

Der Ruf gilt den Tauben
Und Sie werden Ihn vernehmen
Schweißgebadet zitternd tränengeschmückt
Lachen selbst die Depressiven
Herzverzückt jeglicher Normalität entrückt

Dann magst Du Dich Dich ins Liebeslager legen
Wen immer Du willst erwählst
Denn Du bist ja eh mit allem eins vermählt
Verrückt beglückt ein Segen

 

 

 

 

 

 

 

Ach

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Dieser neue Tag mit Seiner Schwester
Der zurückliegenden geträumten Nacht
Einig Hell und Dunkel gemacht

Beschenkt mit Reichtümern unermesslich
Ohne Zahl überquellender Fülle Qual
Soll ich darin schwelgen selbstisch nur

Ach selbst Habenichts und scheinbar Armen
Bin ich Reicher nun den Armen verschwenderisch
Verschenke mich und alles in haltlosem Erbarmen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Minne

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In alter Zeit war der Minne Blüte
Beminnte ein Mann Sänger Dichter Poet
Wohl gar ein vermähltes Edelfräulein Weib

Mit Seinem Herzensblut geschrieben
Tränen Seiner Sehnsucht schenkte Er
Der verehrten angebeteten Seele perlengleich

Jenes Gold des Geistes jenen Wein
Verzückt entrückten Seins
Das die Holde sich im Himmel fand

Verehlicht mit Ihrem Herzensbräutigam
Ohn Eifersucht war diese Huld gesehn
Selbst der weltliche Ehemann

Konnt reinster Absicht die Kunst
Der Minne fühlen und verstehn
Nun Du mein Freund Schwester Bruder

Halt Minne wo Du auch stehst und gehst
Im Blick der Geste Haltung Sinn
Sprich wahr das wohl hart die Schale

Der Kern dafür gar süß und weich
Beende alle Angst und Lüge Wahne
So bist Du Liebender im Königreich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Trauernde Unsichtbare

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Gott ist tot
Wird triumphal zitiert
Oder das Göttliche weiterhin in astronomische
Himmelsfernen theologisch verbannt

Wir die verstorbenen Seelen körperfrei
Gelten als vernichtet mausetot und lebensfern

Wir die Sylphen der Lüfte
Sieht keiner himmelschauend mehr

Wir die Undinen der Bächlein und Seen
Gelten als Kinderbuchmärchenschmuck

Wir die Salamander der Feuer
Als heidnische Symbole gerade noch

Wir die Zwerge Kobolde und Wichtel
Der Höhlen Berge und Wälder
Als aufgeklärter Wissenschaft Mär

Uns Elfen mag Es so wenig geben
Wie den Mann im Mond o Menschenkind

Wir die Feen ach sind noch gut genug
Eine Reinemachfrau ehrend Putzfee zu nennen

Die Engel selbst wurden zu hölzerner
Kirchenflügeldekoration dabei sind die
Digitalgeräte immer wieder von hellen
Lichtkugeln den Orbs scheinbar unerklärlich geschmückt

 

 

 

 

 

 

 

Weltenwandel

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Das Wassermannzeitalter steht vor der Tür
Aquarius der Wasserträger mit dem Krug
Zeige mir den Angelpunkt
Und ich hebe die Welt aus den Angeln

Ei ein alter Spruch
Von wannen auch immer
Durch wen ersonnen
Erdacht uns geschenkt

So hängen wir gemeinsam die Türe aus
Hebeln vereint das Tor aus den Angeln der Zeit
Die verrostete knirschende Angst
Vor verändernder Wandlung schreit

Dahinter ein Vorhang dünn und leicht
Im Winde sanfter Lüfte weht
Der Atem der Unendlichkeit
Das Tor zur Ewigkeit ersteht

 

 

 

 

 

 

 

nähren

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Brot für die Welt
Ein alljährlicher weihnachtlicher Aufruf
Dann wenn alle endlich sattgemacht

Nagt der Hunger weiter
Mangelnde Seelennahrung frißt verzehrend
Geistige Unterernährung greift seuchengleich um sich

Macht Menschen trostlos
Glaubensleer blutarm
Zuckt und pulst das geschwächte Herz

Lieben ist eine Essenz
Eine Substanz Fluid und Kraft
Die Dir verliehen Tag und Nacht

 

 

 

 

 

 

 

Königreich der Himmel

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Gestern war ich eingeladen
Freund alter Weggefährte
Dessen Freundin Sein Sohn
Wir sahen nach Abendmahl und
Heiligem Gespräch den Film

Königreich der Himmel
Ein hochbrisanter Jerusalem Kreuzfahrerzeit
Islam Kirchentum Polit Liebesfilm

Der Himmel am Heiligen Abend
Strahlend tiefblau im Alpenvorland
Am ersten Feiertag einige Düsenflugzeuge
Die seltsame abgehackte Streifen
Sich verflockend überkreuzend hinterliesen

Heute zweiter Feiertag schon morgens
Zerkratzt das Firmament blumenkohlartige
Gebilde derzeit 11Uhr20 kommt die Sonne
Nicht mehr durch das verschmierte Szenarium

Lügen vergiften jegliches Leben
Geoingenieering die angeblich von Dir
Verantwortete Erderwärmung soll am Himmel
Mittels künstlicher Wolkenbildung behindert werden
Ist natürlich wahr unwahr weil Verschwörungstheorie

Das Königreich der Himmel frei von Camtrail und Haarp
Ist in Deinem Bewusstsein und in Deinem Herzen
Frei von Barium Nanopartikeln und Alluminium
Da und dort sind Du und ich eins
Atmen Angst ein und lieben aus
Herzensengineering eben himmlisch

 

 

 

 

 

 

Die Menschen

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Klein und rein wie ich war
Am Anfang der Reise als Kind
Habe ich Mutter und Schwester
Lieb gehabt

Dann später als Knabe
Die kleine Familie
Die Nachbarn auch gefürchtet

Bewunderung kam hinzu
Denn Sie waren größer
Wussten und konnten mehr

So wollte ich immer nur
Lieb sein um in Ruhe gelassen und
Nicht verachtet und bestraft zu werden

Dies alles als Selbstschutz
Obwohl ich ein der Wesensart nach
Grundfröhliches Kind war

Heute gereift liebe ich einfach
Lasse Es geschehen Ihnen das zu sein
Was Sie selbst doch so tief innerlich ersehnen

 

 

 

 

 

Jesus

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Für viele nur ein Denkmal
Konserve ferner Erinnerung
Versteinerter Zeit unbewiesener Historie

Syroarmenier Handwerkersohn
In der patriarchalen Machtstruktur
Einer Leidens und Selbstbestrafungsreligion
Hineingeboren als ein Unterpfand der Wandlung

Heilung Heiligung zu schenken
Wie weiland Kaspar Hauser den Deutschen
Europa und der gesamten Menschenwelt
Denn was im Kleinen geschieht
Wirkt sich im großen Ganzen aus

Du kannst ein angepasster Nützling des Systems sein
Unauffällig Dein Dasein zuende bringend berentet
Oder eine Mutation eine Anomalie der Matrix
Ein Verrückter Spinner weiser Narr

Ein Revulutionär der Angst
Ein Friedensengel Hass in lieben überführend
Ein Mitfühlender der Sein Blut
Weder am Fuße der Karriereleiter
Noch auf den Schlachtfeldern der Egoität vergießt

Du mußt weder Märtyrer noch Sozialrevulotionär sein
In keinem Gefängnis für Staatsschädlinge verschmachten
Dafür wieder Kind staunend bewundernd
Voll der Ehrfurcht vor allem Leben und dem Tod

Wenn Du nicht Jesus bist
Wer soll Es dann für Dich und die Welt sein
Folget mir nach und Ihr werdet größere Dinge tun denn ICH
Liebet einander dies sei Euer Weihnachtsgeschenk
Heute morgen ewiglich

Siehe ich bin alle Zeit bei in Euch

 

 

 

 

 

Das Fest des Liebens

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Die weiten Felder
Der Geschichte sind mit Blut getränkt
Und zahllosen Gräbern gedüngt

Die Gegenwärtigen mit Tränen
Jenen der Wut des Zornes vergiftet
Und denen der mitfühlenden Trauer genetzt

Weihnacht das Fest des Liebens
Feierst Du nur einmal
Und dann für immer jeden Tag

Denn Du erhellst mit Deines Herzens Licht
Und Deiner Bewusstseinsflamme
Dem Feuer reinen Wollens

Jegliche Dunkelheit
Umdüsterter verwölkter Nacht
Stille Nacht Heilige Nacht
Allzeit erwacht