Archiv für den Monat Juli 2017

Die Herzenstüre

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Du gelangst eines Tages
Oder in Deinen Träumen
Was das selbe ist

Auf Deinem Lebensweg
Jener Zeitreise auf Erden
Vor die Türe der Unendlichkeit

Sie steht immer einen Spalt offen
Und wenn Du keinen Wächter siehst
Kannst Du einfach hindurch gehen

Sollte jedoch ein Wächter
Dräuend davor stehen
So wisse
Er ist nur Deine verkörperte Angst

Dann erinnere Dich
Das Du ein liebendes Herz
In Dir pochen und pulsen trägst
Und schreite an Ihm vorbei hinein

 

 

Für Franz Kafka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Spiegelpartner

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Spiegelpartner

Liebende Naomi

mir wurde gespiegelt
Dies hier partnerschaftlich zu teilen
Also ists geschehen

Dankend Dir
Joaquim von Herzen

Bedingungslose Liebe

Ich bin voller Überzeugung, dass nichts zufällig passiert, alles seine Richtigkeit hat und einem höheren Zweck dient. Hinsichtlich Beziehungen (Freundschaft, Partnerschaft usw.) sehe ich das genauso. Man fühlt sich von den Menschen angezogen, welche sich auf der gleichen Wellenlänge befindet. Gleiches zieht bekanntlich gleiches an (Resonanzprinzip, Kosmisches Gesetz).

Wenn sich zwei Wege eines Menschen kreuzen gehört er zum Teil unseres Lebensplans, um aus dieser Begegnung oder diesen Begegnungen, sich selber wieder zu erkennen.

Durch eine Partnerschaft erkennen wir am besten, wer wir wirklich sind. Wenn der Lebensabschnitt und die Resonanz bei beiden Personen übereinstimmen, sieht man Ihn=> den Spiegelpartner. Durch einen Spiegelpartner werden die unbewussten Kräfte, welche unsere Beziehung und unser Leben lenken sichtbar. Es ist erschrecken wie stark der Spiegel wirkt, denn man sieht sich direkt in die Augen. Dadurch tauchen versteckte Beziehungsmuster, Denkmuster oder sogar Blockaden auf, welche gelöst werden können. Gleichermaßen erkennt sich natürlich das Gegenüber…

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Sonntag

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Heute zu Mittag
Essen weltweit
Juden Ihr koscheres Fleisch
Muslime die Koranverbundenen
Geschächtetes Hammelrinderhünchenmahl
Und Katholiken wie auch Protestanten
Ihr Schweineschnitzel Rinderbraten
Oder Fischgericht

Einige Sonderlinge bereiten
Ein fleischloses mitunter soja
Und eigarniertes Mittagsmahl

Der Mensch ist
Was Er ißt

Und wie sich ein solcher
Seelisch geistig ernährt
Unterernährt oder schon
Verhungert ist das zu befinden
Finde selbst heraus

Da Lieben verstoffwechseln bedeutet
Ist die Lage der Welt
Das genaue Spiegelbild dessen
Wie Du und Ich Uns ernähren

Denn alles was Wir tun
Oder lassen unterlassen
Ist genährt von diesem
Brot des Todes
Jenem Brot des Lebens

Guten Appetit
Gesegnete Mahlzeit
Möge es Dir bekommen
Danke Mutter Erde
Dank Dir Vater Sonne

 

 

 

 

 

 

 

Verrückt

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Wie ein Schiff in seichten Wassern flach
Gestrandet auf einer Sandbank festgefahren
Sitzt ein Mensch in Seinem Alltagstrotte fest

Ach wie normal
Ordendlich versichert und verwaltet
Ruheständler bald

Doch nur ich
Ich bin verrückt
Seins und todesglücksverzückt

Weder links noch rechts zu finden
Nur die Mitte einigend
Vermag mich fest zu binden

Nirgends ein Zuhause
Überall daheim
Selbstverloren einsam
Überall all ein

Spinne
Wie der flinken Hände Wolle Fäden
Fest gewurzelt wie ein Eichenbaum
Entwurzelt wie  ein luftger Schwalbenvogel
Welkes Blatt im Herbstwinde taumelnd
Weltverloren ewgen Sommers Traum

Einst verworfen
Verloren nun gefunden
Aller Angst und Schmerz entbunden
So entrückt gehöre ich
Den geheilt Gesunden an
Wieder Kind im Herzensparadies
Das mich nie verliess

 

 

 

 

 

 

Liebesschutz

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Wenn Sie Dich Glauben machten
Du müsstest ein Märtyrer sein
Um Deine bedingungslose Liebe
Unter Beweis zu stellen
Dann haben Sie Dir Unrecht angetan

Weder ist die liebende Seele
Der Abstreifer der Lieblosigkeit
Noch eine Choabhängige
Verstrickt in das emotionales Chaos
Angstbesetzter Egoität

Auch hat der Täter ein Recht
Auf das Nein des Opfers
Und das Wesen des Liebens
Schützt sich immer selbst
Durch das begrenzende Nein

Wie auch liebende Eltern
Das noch unbewusste Kind
Mitunter vor sich selbst bewahren

Einer meiner vielen Freunde
Namens Friedrich Schiller
Schenkte Uns die Weisheit
Die Mächtigen können nur herrschen
Weil die Unteren kriechen

Der Liebende fühlt spürt wie die Haut
Verschließt Seine Poren
Der dunklen frostigen Winternacht
Öffnet sich dem Lichte
Gleich einer Blume
Der wärmenden Frühlingssonne

Wohlduft und Schönsein
So hervorbringend
Sich selbst Dir
Und aller Welt zur Freude

 

 

 

 

 

 

 

Freispruch

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Sie haben Dir aufgezwungen
Dein Vater habe Deiner Mutter
Die Unschuld genommen
Als Er mit Ihr schlief
Dich zu zeugen habe Er Sie befleckt
Das ist ein Aberwitz
Lösche dies Programm

Sie haben Dich dahin unter
Unterrichtet Du seiest als
Neugeborenes Wesen mit der Erbsünde
Auf diese verfluchte Erde gekommen
Auch das ist eine ungeheuere Schändung
Deiner kosmischen Würde
Lösche diese Destruktion

Sie haben Dir eingetrichtert
Dein Körper sei schmutzig
Weil den Tieren gleich
Und das Sexuelle animalisch
Dessen Du Dich zu schämen hast
Also nie mehr nackt wie die Kinder
Umhergehen dürfest
Lösche dieses unseelige Bild

Ich sage Dir
Und die Engel sind meine Zeugen
Du bist ein Kind des Universums
Tochter Sohn von Mutter Erde
Trägst wohl jegliche Verantwortung
Für Dein Tun und Lassen
Doch kein Dich liebendes Göttliche
Hat Dich je im Visier strafbarer Handlungen
Denn das Leben ist Freisein
Und Selbstbestimmung
Rein und lauter
Wie je eine der Blumen
Auf den Wiesen des Paradieses
Im Garten Eden
Duftend und wunderschön

 

 

 

 

 

 

 

Entgrenzung

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Damals hieß es
Gehe nicht alleine über die Straße

Später
Tue dies oder das nicht
Das gehört sich nicht
Ist verboten
Wird bestraft

Zuletzt erschufen sie die Hölle

Dann der Himmel
Er schien mir leer
Wenn ich so die Menschen betrachtete
Wahrnahm
Angstzerfressen

Das Nirwana barg keinen Reiz
Und das Leben erschien eng

Als die Wand vor der Unendlichkeit
Oder war es nur ein Bretterzaun
Als eine unbestimmte Grenze erschien
Fürchtete ich mich

Wo bliebe da all die gewohnte Sicherheit
Die bequeme Fremdbestimmung fiele weg
Verunsicherung qüalte mich

Doch dann
Der Ödnis satt schritt ich hinüber
Und siehe da
Erst jetzt
Seit dem
Bin ich hier
Mit Dir

 

 

 

 

 

 

Wunder

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Ja ich wundere mich allein darüber
Das ich lebe

Meiner Mutter Geheimnis
Verrat an mir übend Ihr zu Lebzeiten noch vergeben konnte
Ich mir verzieh all jene Schicksalserfahrungen selbst kreiert zu haben

Mit einem Augenpaar all jene Wunderwerke der Natur erschauend
Den Blick gewendet jenseits von Gut & Böse
Vater Staat milde gestimmt bin
Und Mutter Erdes Brüste schätze

Das Licht im Dunkel noch sehe
Vergangenes verändernd betrachten darf
Des Heiligen Augenblicks gewahr
Und die Zukunft als einen willkommenen Gast begrüße

Für all diese Wunder bedanke ich mich
Und für Dich
Die Der Du mit mir bist
Dies hier mit mir teilst und liest

 

 

 

 

 

 

 

Zwischenraum

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Zwischen Angst und Liebe
Der graue Zwischenraum
Lichtloser Verdämmerung

Gewirkt aus Ängstlichkeit
Und lieb sein müssen

Erschaffen aus Furcht
Gemacht aus lieb haben dürfen

Die Quarantäne der Entmutigten
Verlässt jener Geist
Der dem Feuer Wasser hinzugesellt

So ein Liebender geworden ist
Darin freudig badend
In einem Meer von Glück

 

 

 

 

 

Die Quelle

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Als die Quelle zu sprudeln begann
Kamen nur erst die Vögel des Himmels
Und das Getier von Mutter Erde
Darin Ihren Durst stillend
Heilsam getränkt

Alsbald trat ein Mensch hinzu
Die Atmosphäre spürend
Sich daran labend gesundend
Von mancherlei Gebrechen und Weh

Später schritten die Mächtigen ein
Wie gehe das an
Da könnte ja jeder
All die Würdenträger Priester
Ärzte und Apotheker wären einkommenslos

So wurde die Quelle verschüttet
Doch brach Sie andernorts nahe herbei
Wieder ans Licht hervor

Jetzt wurde Sie verstaatlicht
Eine Getränkefirma darauf erbaut
Und ein großes Geschäft daraus betrieben

Mit  mancherlei Zusätzen beigefügt
Stand nichts auf den Flaschenetiketten
Und der Durst der Menschen
Blieb wieder ungestillt

Das Lebende Wasser
Welches lebendig macht
Sprudelt heute in Dir

Siehe Dein Körper enthält
All die Fülle Wassers wie Es
Dem Verhältnis der Weltmeere
Auf Erden zu der Landmasse entspricht

Wasser ist Seele
Seele ist Leben
Reines Fühlen Mitfühlen
Dem feurigen Geiste anvermählt