Denk mal

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Wie fühlst Du Dich
In einer Welt der Denkmale
Steinern Bronze erzern Stahl

Jener Großen die millionenfaches Leid
Verbreitet dieser Herren Könige Erfinder
Miltärs ganzer Staßenzüge angehrt

Plätze benannt sockelschwer reiterüberhöht
Heldendenkmale kriegsbewährt

Kaum eine Frau je ein Kind
Ich wandle starr in dem Panoptikum
Toter Geister lebender Gespenster
Fühle Moderkälte Herzenseis Starre nur

Trägt Jesus einer Straße Namensschild Gandhi
Jenes dieses Menschenkind Hund und Pferd
C.G. Jung Rudolf Steiner ach Kaspar Hauser

Gegen das Vergessen doch noch nicht für Heilung
Immer wieder fressen alte Knochen abgenagt
Wütet still das Ungetier

Hier errichtet ist ein Fühlmal
Wie mag Es aussehen gestaltet sein
Überall wo ich gehe stehe reise sitze bin
Errichte ich eine Stelle einen Ort
Pflanze lebend jedes Wort
Herzplatz Straße des Liebens
Blume des Lebens

Pflanze den Baum der Erkenntnis
So du es fühlst kannst Du s erjagen
Bist Es selber gar zuletzt
Brunnen auf dem Platze
Sprudelt roten Wein der Liebe
Trunken alle um Ihn her vor Glück

 

 

 

 

 

 

 

 

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Eine Antwort »

  1. Denken ist tot, lebt nicht wirklich. Deshalb regen (tote) Statuen auch nur zum Denken an.

    Wahres Fühlen lebt – und muß leben! – eben damit es selbst sterben kann und nicht erstarrend tötet.

    Interessant ist, daß von wirklich lebendigen Kulturen keine Monumente hinterlassen werden – diese Menschen fügen sich in die Natur ein und verehren das (vergängliche) Leben.

    Gefällt 1 Person

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