Archiv für den Monat November 2016

Als

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Als ich mein Pferd satteln wollte
Vernahm ich die Nachricht es bestünde
Ein Rohstoffmangel an Heu und die Pferdegrippe sei
Im Anzug sehr gefährlich alle Pferde müssten

Nun da ich eine Frau zu lieben begann
Erklärten sie dies seien nur die Sexualhomone
Und Aids eine gefährliche Seuche so das diesem
Ansinnen schon aus Eigenverantwortung abzuraten sei

Da ich mich in das Meer des Lebens stürzen wollte
Warnten sie der Tod lauere überall und der Kampf
Ums Dasein sei schrecklich und unerbittlich hart

Als ich das Göttliche zu vernehmen geöffnet wurde
Erklärten sie dies seien bloße Alphawellen
Religion Opium fürs Volk und das Göttliche
Nur von schwachen Menschen erdacht

Als ich den Impuls vernahm Vater zu werden
Behaupteten sie die Erde sei überbevölkert
Und jeder weitere Mensch nur egoistisch und
Nehme anderen die notwendigen Rohstoffe ja
Die Luft zum Atmen weg

Als ich über all dies lachte schalten sie mich
Mitleidlos denn das Leid der Welt sei täglich ansteigend

Als ich traurig darüber weinte wurde ich dahin belehrt
Dies ist nur eine hormonelle instinkthafte Reaktion
Bar jeglicher Objektivität und daher Energieverschwendung

Als ich
als
ich
ic
i
.

 

 

 

 

 

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Spieglein, Spieglein an der Wand

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Ein Montagsmärchen „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Dichter im ganzen Land?“, so antwortete er: „Terence Horn, Ihr seid der Schönste hier, aber Prinz Prospero über den …

Quelle: Spieglein, Spieglein an der Wand

Erfahren

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Die sind böse
Und fremd wir wissen nie was sie vorhaben
Konkurrenten allemal gefährlich weil unbekannt
Sie denken anders
Glauben nicht wie wir
Sprechen eine fremde Sprache

Fühlen nicht wie wir
Also müssen wir uns wehren
Sie bekämpfen
Bevor sie uns angreifen
Kommen wir ihnen zuvor

Jetzt rüsten wir ein Heer
Handwerker fertigen die Waffen
Das Volk bezahlt die Soldaten
Das gesamte Kriegsgerät
Männer verlassen ihre Arbeit Familien Partner

Der Tag des Angriffes ist gekommen
Der Krieg beginnt
Dann liegen viele Tote auf der Erde
Verletzte Verstümmelte Sterbende

Der Sieg ist errungen
Der Feind gedemütigt
Die Niederlage sind verbrauchte Kräfte
Fehlende Familienmitglieder
Brachliegende Felder und Handwerksstätten

Zwei Parteien haben Verluste
Beide verloren an Menschlichkeit
Den Sieg wenn zwei sich streiten
Freut sich der Dritte
Die Angst

Heute finden die meisten Kriege
In den Gerichten statt
Die Offizier und Generäle
Sind Anwälte und Richter

Vorbereitet werden sie
In der Bauchregion da das
Aufpeitschende Kribbeln des Zorns
Der Wut Rachsucht Rechthaberei und  Angst
Adrenalin und Vernichtungswillen zeugen

Gelenkt von der Machtzentrale
Des Intellektes hochmütig verkopft
In Szene gesetzt

Ich trage Kriegsnarben
Bin traumatisiert
Ohne Orden dessertiert

Frieden ist
Wo Lieben alles Leben nährt

 

 

 

 

 

 

Wer bin ich denn

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Wer bin ich denn
Docht Kerze oder Wachs
Ach das Zünholz nur

Oder gar die Dunkelheit
Der finstren Nacht

Nein der Falter
In Dir verlöschend
Brennend entwerdend
Reinstes Licht

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Hafiz

Die Fragenantwort

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Was mag das sein
In scheinbarer Abwesenheit
Nie verlassen und allein

Du bist mir immer
In Gedanken fühl ich Dich

Und was ich tue
Unterlasse für und für

All dies ist nur
In aus Dir
Für Dich

 

Mein Herz

 

 

 

 

 

 

 

Klagelied des Träumers

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Klagelied des Träumers

Mir träumte
Dies hier zu würdigen
Also habe ich es dargelebt
Danke den Gedankenkindern
Ein Spielgfährte
Joaquim von Herzen

Gedankenkinder

Schon lange wollte ich dich sprechen, Unheilvolle!

Jede Nacht vertraue ich mich dir an. Meinen Körper, meine Seele!

Und du?

Du zeigst mir die schönsten Orte, gibst mir das höchste Glück, nur um mich dann aufwachen zu lassen.

Oh ich weiß nicht, wie mir ist…

Wenn du die Träume in Vergessenheit geraten ließest – mir würde etwas fehlen.

Nähmest du sie mir ganz, könnte ich unglücklicher nicht sein.

Drum, bitte ich dich, flehe ich dich an! Lass‘ mich ein wenig dort verweilen!

Lass‘ mich dort mein Zuhause finden, wo meine Seele sich nun auch tagsüber hinsehnt!

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Brief eines Kindes an das Christkind

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Geliebes Christkind

Bald ist wieder Weihnachten
Und da freue ich mich schon jetzt auf Dich
Und eigentlich wünsche ich mir gar nichts
Denn ich habe ja schon alles von Dir
Mein Leben Augen all das Schöne zu sehen
Ohren den Vögeln und der Musik zu lauschen
Duft von Blumen und Bienenwachskerzen riechen
Leckeres Essen und Trinken schmecken
Hände zum Helfen und Basteln künstlern eben
Beine zum Springen Tanzen und Zappeln
Und hurtig hineilen wo Hilfe von Nöten
Ein pochendes Herz das in Lieben zu Dir brennt

Also soweit gut nur der Friede der ist so etwas
Wenn die Erwachsenen und auch Kinder streiten
Und die Menschen Geld mit Waffen verdienen
Weil so viel Angst in Ihnen steckt sind sie oft
Ganz fremd und kalt

Kannst Du da etwas tun ich meine ja nur
Du hast ja schon Alles vorgelebt und erklärt
Nur wesshalb tuen Es dann die Menschen nicht
Noch nicht Was hindert Sie daran
Dabei ist es doch so viel leichter und froher
Mit Wohlwollen Verständnis Hilfsbereitschaft
Und ganz wahrhaftigem miteinander Sprechen
Ohne das wenn ich ganz ehrlich bin was ja nur
Zeigt das Sie öfter eben nicht ganz ehrlich
Wahrheitsliebend sind

Also das wollte ich Dir nur sagen denn ich denke
Oft ja täglich immer an Dich weil ich Dich liebe
Und die anderen Komischen ja auch die Dich für schwach
Und altmodisch halten eben nur für kleine Kinder
Und alte Leute aber da täuschen Sie sich
Das ist auch nur so eine Abwehr Ausrede

Ach dabei ist ja Weihnachten jeden Tag wenn Sie nur
Am Tag erinnerten was Sie nachts geträumt
Eine gelebte erlebte Welt des Liebens

Dein Kind

 

 

 

 

Das Pendel

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Das Pendel

Die Freude ergriff meine Hand
Und so führte Sie mich unter das Pendel
Hier mit Dir geteilt
Danke Noemi
Dir Joaqim von Herzen

Bedingungslose Liebe

Es gibt so Phasen im Leben, da gehen die Gefühle rauf und runter. Es ist menschlich, ja definitiv, doch gibt es einen Punkt, indem man eine konstante Ebene der Gefühlslage erreicht?

Im Moment deute ich die von links nach rechts schwingenden Phasen als grosses Pendel des Lebens.

Ich sehe diverse Entwicklungsstufen, die man erreichen kann und die sicherlich konstant bleiben, zwischen den jeweiligen Stufen spüre ich diverse Gefühlszustände, welche durch Ereignisse und den Menschen um uns, im Euseren und Inneren beeinflusst werden.

Ist es also ein Pendel der meine Gefühlszustände zwischen den Bewusstseins-Entwicklungsstufen misst? Am ersten Tag wunschlos glücklich am zweiten Tag neutral und am dritten Tag ein bisschen niedergeschlagen. Ein kosmischen Gesetzt lautet:

6.Das Prinzip des Rhythmus oder der Schwingung

Alles fließt hinein und wieder hinaus. Alles besitzt seine Gezeiten. Alles steigt und fällt. Alles ist Schwingung.

Nichts bleibt stehen – alles bewegt sich. Der Pendelschwung zeigt sich in…

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Wesenskern

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Wer das Hamsterrad anhalten will
Muß das Hamstern lassen

Wer den Kreislauf gleich einer Spielzeugmodelleisenbahn
Durchbrechen will muß die Weiche stellen
Anhalten und anderes spielen geht auch

Du mußt nichts
Es kann alles beim Alten bleiben
In Ruhe veraltern
Auch das erneuert sich
Irgendwann
Dann jedoch über Dich hinweg
Unter Dir
An Dir vorbei
Oder mitten durch

Bin ich die Peitsche
Der Esel
Oder Treiber
Was spricht dagegen
Der Wagen dahinter zu sein
Auch die Ladung ist vorstellbar
Zuletzt das ohne Peitschen
Ermutigend ermunternde Heya
Ho jella Rufen

Mir ist das alles gleich gültig
Ich bin nur der steinige Weg
Auf dem das Gefährt gezogen darüber rollt

Und daheim im Stall
Wartet die Möhre
Träumt doch jeder Esel von ihr

Zuletzt bleibt Erinnerung
Auch da kann sie vertrocknet
Oder saftig sein

Liebende achten die Wüste
Ja verehren sie
Und genießen Datteln
Stecken den ausgelutschten Kern
Zurück in den Sand

 

Möglich ist alles