Archiv für den Monat Juli 2016

Tierisches

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Ich bin das Tier in Dir
Schlau wie ein Fuchs
Weise wie der Eulen eine
Störrisch wie der Esel
Bockig zickig schnatterich
Sanft wie eine Heilige Kuh
Klug wie die Schlangen
Bissig wie eine Stechmücke
Treu wie der Hund
Edel gleich dem Pferd
Säuisch wie ein Schwein
Schön dem Pfauen gleich
Lauernd in der Spinnen Art
Würdevoll im König der Tiere
Fleißig nach der Bienen Wesen
Trampelig wie selten je ein Elefant
Aalglatt im Taktieren der Egoität
Selbstaufopfernd wie der Pelikan
Frei den Schwalben hinverbunden
Erhaben nach des Adlers hohem Flug
Und unterwühlend maulwurfsgleich
Ach flattrig wie ein Schmetterling
Tierisch ist mir ganz der Sinn
Jetzt für kurz mucksmäuschenstill

 

 

 

Ein wahrer „Tierfreund“?

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Ein wahrer „Tierfreund“?

Das Tier in mir
Bat mich dies hier
Zu rebloggen
Also habe ich Es getan
Danke liebende Julia

Discover the world

Essay zu: Ein wahrer „Tierfreund“?

Was bedeutet es eigentlich, ein „Tierfreund“ zu sein? Viele Menschen würden auf diese Frage antworten: „Ein Tierfreund ist ein Mensch, der Tiere schätzt und sie mit Respekt behandelt“, oder vielleicht: „Jeder, der ein Haustier besitzt, ist auch ein Tierfreund“.

Die meisten Menschen bezeichnen sich heutzutage als „Tierfreunde“, doch sind sie es auch wirklich, nur weil sie einen Hund oder eine Katze als Haustier halten, oder bedeutet „Tierfreund“ etwas viel tiefgründigeres?

Diese Arbeit beschäftigt sich genauer mit der Fragestellung, wie sich ein richtiger „Tierfreund“ verhält und das Thema wird kritisch untersucht. Zuerst wird im Essay die Beziehung zwischen Mensch und Tier thematisiert und es wird detaillierter darauf eingegangen. Anschließend wird anhand einiger Beispiele analysiert, wie man sich als „Tierfreund“ verhalten sollte, um den Tieren nicht zu schaden.

Beziehung zwischen Mensch und Tier

Tiere haben seit jeher die menschliche Kultur mitgeprägt, als Götter oder mythologische Mischwesen, als…

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Tischsegen

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Ohne Euch
Leer bliebe der Tisch
Beschenkte sind wir
Von Unsichtbaren hervorgebracht
Sind all die Gaben Speißen
Auf dem Tisch
Und wir auch wir
Sind Engelnahrung
Und Genährte
Jedes Wort
Und lauterer Sinn
Sind unsere Gaben
An Euch Unsichtbare
Und die Größte aller
Ist lieben
Das wir teilend hier vermehren
Mit fühlender Dankbarkeit gewürzt

 

 

 

 

 

Seele

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Verzückt und wonnig
Entrückt im Herzen sonnig

Frohgemut und lauteren Sinnes
Freudig des Liebens Minnes

Staunend und verwundert
Ehrfürchtig ermuntert

Märchenhaft gegenwärtig
Kunstsinnig allem willfährig

 

 

 

 

 

 

Sie

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Sie holten mich ab
Plötzlich unangemeldet dabei nicht überraschend
Denn ich bin Ihr Feind
Nicht weil ich gegen Sie arbeitete
Protestierte kämpfte
Einfach nur weil ich Sie beschrieb
Benannte wie Sie wirken
Mit Lügen Drohungen versteckt offener Art
Heimlichkeiten Doppelbotschaften und der
Sich windenden Sprachakrobatik
Alles und doch nichts zu sagen
Angst mehrend
Vertrauen zerstörend
In Wirtschaft Politik und Religion

Wo Sie mich hinbringen
Was Sie dort mit gegen mich unternehmen werden
Unternehmer wissen was Sie tun

Ich trage es
Gefaßt
Denn das Urteil steht fest
Kafka hat Es erlebt
Bezeugt

 

 

 

Ach und weh

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Weshalb versteckst Du Deine Tränen vor mir
Jene Perlen tiefer Trauer
Dessen was vorüber ist
Auf das Neues werde
Oder sind es nur salzige Tropfen
Deiner Wut ES nicht festhalten zu können
Dann wirfst Du Steine nach mir
Wie als wäre ich ein Komplitze jener Tat

Ach aus Angst vor wahrhaftig sein
Schiebst Du eine Lüge zwischen Uns
Bin ich Dein Richter und Henker
Wie um zu beweisen das ich die Mauer errichtet
Die doch nur Dein selbsterschaffenes Gefängnis ist

Und Dein Grinsen zeigt nur Deine weißen Zähne
Bereit mir in die Kehle zu beißen
Wo doch ein Lächeln
Das Band zwischen um uns ist
Verbindliche Verbundenheit
Sein

Oh weh
Wie das
Ein Zaubertrick
Erzählst Du mir einige Deiner Gedanken
Doch die anderen bleiben verstohlen
Unter dem doppelten Boden verborgen
Auf das ich irre werde
An Dir und mir

Entblößt und nackt
Sehen Wir uns an
Einander umarmend
Lachend und weinend
Zugleich füreinander
Befreit in sich
Liebende geworden

 

 

 

Bayerischer Bazar

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Heute sonntags im Sonnenschein
Am alten Bahnhof hier
Findet ein Trödelmarkt Einheimischer statt
Unerwartet zog es mich hin
Dabei habe ich schon alles
Dort angekommen die Flut unnützer Dinge
Kunstsinniger Sachen
Handwerklicher Schöpfungen
Und die Menschen
Treffe Sie Ihn Diesen und Jenen
Freude Austausch sich beschenken
Ein Marokkanisches Öl
Anja gefällt es
Ich schenke Es Ihr
Wie Jana vordem mir
Die Vase floral bemalt glasiert
Drei Euro nur liebevoll eingepackt
Unterpfand blumiger südländischer Lebensart
Ein Gürtelledertäschchen bunt bestickt
Gespräche verdichtet nahe ein kleines Mädchen
Trommler eine Welt in der Welt für sich
Besuche den Bazar doch verliere Dich nicht darin
Und wenn Du Er selber geworden bist
Gehst Du weder ermüdet noch verarmt nach Hause
Dafür einander reicher selbst beglückt

 

 

 

Das Faß im Boden

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Gestern verunfallte ich bei der Gartenarbeit
Mit einem „Trimmer“ Brombeergestrüpp zu bezähmen
Das den oberen Hang ganz in Besitz nahm
Übertragen von Vögeln die des Nachbarn Beeren aßen
Und als Gastgeschenk in meinem Garten als Samen tragende Kleckse fallen ließen
Ein symbolträchtiger Grenz und Interessenskonflikt

Als ich so am Hang rodend wütete trat ich auf ein im Boden eigelassenes
Regenwasserfaß von den Erbauern dort hinterlassen
Der Deckel rutsche seitwärts und ich stürzte links herzseitig in das
Faß bis zum Schritt
Alle Brüche betrafen bisher meine Herzseite
Rasch erschrocken mich wieder hinaus rappelnd nahm ich Blut an der Latzhose war
Von keinen Brombeerdornen Ein Blutgefäß war durchtrennt und ich zog die
Hose aus sie als Druckverband nutzend rief den Notarzt an und wurde
in einer Klinik genäht

Am Vortag des Spätnachmittages eine Bluttat in München
Was geht sie mich an
Der Jugendliche gerade rechtsstaatlich erwachsen jedoch ein gemobbtes
verletztes inneres Kind aus seinem Heimatland wegegangen
Wer ohne Vergangenheit ist werfe den ersten Stein
Selbstverletzung Fremdverletzung
Wenn „das soziale Netz“ reißt öffnet sich ein Faß ohne Boden
Die Deutschen „Wutbürger“ nahmen seit Ende 2015 den ersten Platz
Der Krankenkassenstatistik mit der neuen Volkskrankheit Depression ein
Explosion oder Implosion Selbstverletzung Fremdverletzung
Das ist hier die Frage
Ein Netz aus Lieben
Über dem Faß ohne Boden im Boden eingegraben
Gute Besserung