Der Tagträumer

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In tiefer Nacht bin ich erwacht
Nicht in des Morgens fahlem Dämmer
Wenn bald auferstehen all die Lämmer
Zur Schlachtbank willig gehen

Auch in des Mittags heller Glut
Da alles stampft und bebt vor geldiger Wut
Bin ich der Träumer einer andren Welt

Selbst da errötend sich die Sonne abends neigt
Mein Herz ermüdet von all dem Weltenleid
Noch schlummert in der Sterne funkelnd Himmelbett

Dann wenn alle schlafen müde abgekämpft
Bin ich erfrischt hellwach in dunkler Nacht
Halte eine flackernde Laterne in der Hand
Die verlorene Sonne  wieder rufend sacht

 

 

 

 

 

 

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