Archiv für den Monat März 2016

Sehen

Standard

Du bist blind so Du Es übersiehst
Und verleugnest Es da Du Es unterdrückst
Es sieht Dich immer und überall
Als nur das was Du bist
Und wenn Du Es nicht lebst
Entsteht Finsternis
Möge auch die Sonne scheinen
Denn wenn Du Es lebst
Bist wärmende Sonne Du
Strahlendes sich verschenkendes
Lichtvolles Lieben

Mensch

Standard

Es gibt Menschen die von sich sagen
Nicht Singen zu können
Weil in Ihrer Kindheit jemand behauptete
Er könne nicht singen

Und einige behaupten zum Schreiben
Untalentiert zu sein weil in der Schule
Ihnen einst ein Aufsatz eine Sechs eintrug

Dann sind da Jene die felsenfest wähnen
Keinen Sinn für Kunst zu haben
Sich als Behinderte fühlen seit dem
Gekritzel einer Kindheitsmalerei
Nie mehr beschämt sein wollten

Zuletzt Was Ich Theater spielen
Lächerlich ist ja eh alles nur Theater
Hier im Leben Tag für Tag

Und Dichten das ist doch nur etwas
Für Sonderlinge und Hochsensible

Doch Menschsein wahrlich
Das kann ein Jeder einfach
Weil menschlichsein die höchste
Aller Künste ist

Von der Liebe

Standard
Von der Liebe

Die Liebe hat mich eingeladen
dies hier zu rebloggen
also habe Ich Es getan

Dank Petra und Emma

Emma Wolff

Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.

Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.

Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann
wie der Nordwind den Garten verwüstet.

Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen lässt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen
und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
steigt sie hinab zu deinen Wurzeln
und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.

Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem…

Ursprünglichen Post anzeigen 298 weitere Wörter

Im Kino

Standard

Gut Du wirst jetzt einige Filme sehen
Sprach der Engel zu mir dem Anwärter meiner künftigen nächsten Geburt
Was für Filme
Die jeweilige Möglichkeit und Gestaltung Deines Lebens wenn Du hinunter gehst
O das ist ja spannend
Der erste Titel „Eitel Wonne“
Alles läuft glatt erfolgreich gesund weder anstrengend noch widrig

Gut den nächsten bitte
Chaos von Anfang an Trennung der Eltern Finanzkrise Kathastrophen Krieg

Oha bitte den dritten
Erhaben besselt und durchgeistigt doch dann ein Attentäter das Ende durch Mord
Du Engel das ist ja wie bei Mahatma Gandhi
Ja Mein Freund

Bitte den Vierten
Als Mädchen Frau Geliebte Mutter Oma schlohweiß rührend und friedlich entschlafen

Ach doch lieber einen anderen
Hier gewissenlos forschend experimentierend Karriere Ruhm und Nobelpreis

Hm was noch mein Engel
Als Künstler sensibel verpielt und intuitiv Geld spielt keine Rolle
Weil kaum da doch eine erfüllende tragisch erhebende Lebenssstimmung

Aha gibt Es noch einen weiteren
Ja mein geliebter Mensch den letzten
Und wie sieht der aus was birgt er Mir
Komm Wir sehen Ihn Uns an
Aber da ist ja nur das Helle Licht der leeren Leinwand
Freiheit ganz und gar Du schreibst das Drehbuch choreographierst und spielst Ihn Selbst aus dem Stehgreif in jedem Augenblick erschaffst Du Dich und was geschieht neu Sein Arbeitstitel lautet lieben

Das Geschenk

Standard

Es war Euch gesetzt Du sollst
Und geboten Du sollst nicht
Und Deine Seele fühlte sich genötigt
Und Dein Geist hörte nur das Nicht

Die Zeiten haben sich geändert
Und Das Alte Testament gehört
Der Alten Zeit wie all die Angst und Furcht
Gesetzesreligionen unterstehen

Den Rachegott und Rächer gibt es weltenweit
Säend Elend Kummer und Leid
Die Neue Ära schenkt nur eines Dir
Sei jetzt für alles da und hier

Was da kreucht und fleucht
Seis Mensch seis Tier
Der Liebende allhier
Und Alles Leben huldigt freudig Dir

Denn Göttlich allein
Ist so Du liebst
Bist Herrscher Deiner Selbst
Und Diener allen Seins

Zur Lage der Welt

Standard

Sie standen umher verunsichert
Wie Schafe
Wie Schafe die nicht wissen wo der Schäfer
Oder ob der Wolf oder Schlachter käme
Nur ein schwarzes Schaf bewegte sich
Ruhig und zielstrebig auf die offene Gattertüre hin
Manche drehten nur die Köpfe
Andere sahen einfach weg
Einige verstellten Ihm wie absichtslos den Weg
Wenige lösten Sich aus der Herde
Und folgtem Ihm nach
In die Ungewissheit
Wissender Freiheit

„Der Kommentar ist geschlossen“

Standard

Heute vernahm Ich auf einer Neuen Seite
Wittgenstein

„Worüber wir nichts wissen darüber haben wir zu schweigen.“

Und Meine Seele rebellierte und Mein Geist entflammte
Denn was Wir vergessen haben dessen will Sich erinnert sein
Und die Frage ist der Schlüssel zur Antwort
Wie ehedem Parzival den Gralskönig fragte
Ihn heilte und Sich in die Königswürde versetzt sah
Denn eine Frage ist wie eine geöffnete Hand
Eine Schale
Und die Antwort bergender Inhalt
Gleich Blumen in einer Vase

„Die Grenzen unserer Sprache sind die Grenzen unserer Welt.“

Also sprach Zarathustra lasst Uns die Sprache entgrenzen
Erschaffen Wir sie Neu
Besselt mit Tränen begeistert mit feurigen Zungen
Ist die Brücke hinüber

„Die Ästhetik der Wahrhaftigkeit“

Und die Dämonen der „Ehrlichkeit“ der Lüge und
„Schutzbehauptungen“ jener Ungetüme entsprossen der Angst
Sind nur alte Grenzsteine Stacheldraht und Selbstschussanlagen

Sei es das Du Sie hinausschreist oder flüsterst
Selbst ein Raunen Murmeln noch
Lieben findet immer Ihre Sprache mit Händen und Füßen
Haut und Haaren jenem Leuchten in den Augen
Und diesem Lächeln monalisagleich

Du bist Deines Glückes Schmied

Standard

 

 

 

 

 

Mein Schwert glüht in der Esse
Mars schmiedet eine Pflugschar daraus
Und Mein Dolch wird ein Hufeisen
Der Helm eine Suppenschüssel
Und der Schild ein Teetablett

Ich bin ein Eisen glühend in der Esse Gottes
Und auf dem Amboss der keiner sein möchte
Denn der Hammer scheint mächtiger
Schmiedet die Liebe einen Schlüssel aus mir

Der abgekühlt in das Gefängnisschloss geführt
Die Tür in die Freiheit öffnet
Die ich einst selbst hinter mir verschloß

 

 

 

 

 

 

Der Liebesbrief

Standard

Wenn Es Dich nicht gäbe
Müsstest Du ganz Neu erschaffen werden
Oder Dich hier auf der guten Alten Erde einfinden
Damit Wir Uns treffen können
Was soll Ich stammeln Dir versichern ja beteuern
Nein Du weißt Es eh
Es ginge auch ohne Mich denn alleine das Du bist
Ist schon ein Segen für die Welt
Nein Ich habe keine Angst das Du Mich verlässt
Weder Tod noch schwarze Mächte können Uns entzweien
Was Ich an Dir finde Mich weil Du so bist wie Ich auch selber bin
Wie Du meinst nein das gleichklingende schwingende einfach sein
So unbefangen ungemacht ja unbedacht
Gleich einem Kind dabei so weise ohne Arg
Ob Wir Uns sehen oder nicht umeinander zu wissen ist Erfüllung
Nachts wenn die Tiere schlafen
Haben Wir unser Stelldichein in den „Gefilden hoher Ahnen“
Auch wenn kein Gedanke tags daran erinnert
So fühl Ich Dich mit und bei Mir
Bin Ich in Dir
Und grüße Dich Mein Herz
Mit in Dir brennender Sehnsucht