Archiv für den Monat September 2015

KIRCHE DER LIEBE

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Prophezeiung der Katharer aus dem Jahre 1148
welche besagt, dass in achthundertfünfzig Jahren
eine KIRCHE DER LIEBE ausgerufen werde,
die folgende Eigenschaften und Merkmale besäße:

Sie lebt nicht als feste Form,sondern im Einvernehmen der Menschen miteinander.

Sie hat keine Konkurrenz, denn sie wetteifert nicht.

Sie hat keinen Ehrgeiz,denn sie wünscht nur zu dienen.

Sie zieht keine Landesgrenzen,denn das entbehrt der Liebe.

Sie kapselt sich nicht ab,denn sie sucht alle Gruppen und Religionen zu erreichen.

Sie achtet alle großen Lehrer aller Zeiten,welche die Wahrheit der Liebe offenbarten.

Wer ihr angehört,übt die Wahrheit der Liebe mit seinem ganzen Sein.

Wer dazu gehört,weiß es.

Sie trachtet nicht andere zu belehren;sie trachtet nur zu sein und durch ihr Sein zu geben.

Sie lebt in der Erkenntnis,dass die ganze Erde ein lebendes Wesen ist und wir ein Teil von ihr sind.
Sie weiß,das die Zeit der letzten Umwandlung gekommen ist: fort von der Egohaftigkeit
aus freiem Willen zurück in die Einheit.

Sie macht sich nicht mit lauter Stimme bekannt,sondern wirkt in den feinen Bereichen des Seins.
Sie verneigt sich vor allen,die den Weg der Liebe aufleuchten ließen und dafür ihr Leben gaben.

Sie läßt in ihren Reihen keine Rangordnung zu und keinen starren Aufbau,denn der eine ist nicht größer als der andere.

Sie verspricht keinen Lohn, weder in diesem noch in jenem Leben,nur die Freude des Seins in Liebe.

Ihre Mitglieder erkennen einander an der Art zu handeln,an der Art zu sein und an den Augen und an keiner äußeren Geste als der geschwisterlichen Umarmung.

Sie kennen weder Furcht noch Scham,und ihr Zeugnis wird immer gültig sein,in guten wie in schlechten Zeiten.

Die Kirche der Liebe hat kein Geheimnis,kein Mysterium und keine Einweihung,außer dem tiefen Wissen um die Macht der Liebe und darum,das die Welt sich ändern wird,
wenn wir Menschen dies wollen,aber nur,indem wir selbst uns ändern.

Alle die sich dazugehörig fühlen,gehören dazu.Sie gehören zur Kirche der Liebe.

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Sprache

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Am Samstag wurde der Europäische
Tag der Sprachen gefeiert
Hast Du etwas davon gespürt
Gehört vernommen

Dieses Gerede von wann was
Warum wozu wieviel womit
Wer zu welchem Zweck mit
Welchen Mitteln funktioniert

Das Personen Leute Bürger
Verbraucher Konsumenten
Steuerzahler Wähler Arbeit
Nehmer Ach Arbeit kann nicht

Genommen sie wird gewirkt
Schafft kreiert gestaltet
Pulst vibriert zeugt
Gebiert lebt liebt

Ungefühltes Sprechen
Erschafft ein Nagelbett
Wer darin schläft leidet
An einer der Zeitsymtome

Schlaflosigkeit und Kopf
Lastigkeit führt zu Rücken
Wirbelsäulenleiden Bauch
Entscheidungen zu Verstopfung

Und Bulimie Magengeschwüren
Fremdworte befremden Ausländer
Werden Neuländer Asylanten
Schicksalsvertriebene globaler

Weltmachtkämpfe So wie eine Speise
Geschmack empfinden lässt ist
Sprache Seelenahrung die selbst
Zubereitet und von Mitmenschen

Angerichtet wird Die Zutaten
Biologisch oder technisch
Synthetisch mechanische Schnell
Gerichte O bereiten Wir Unser

Sprechen so wie eine Mutter
Ihrem Kind die Brust darbietet
Aus mir selbst mit Haut und Haar
Fleisch und Blut und die Brust
Liegt auf dem Herzen Seien Wir

Sprachliebende in Ihr oder nirgends
Wo findet Schöpfung Menschsein statt

Der Außerirdische

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In meinem Garten war nachts
Eine Flugscheibe gelandet
Ich sah Sie weil der Vollmond
Mir ins Bett kitzelte

Flugs war Sie entschwunden
Als Ich ehrfurchtsvoll auf
Sie zu trat Einer schlanken
Gestalt noch kurz ansichtig

Eine Kapsel lag auf der Erde
Die staunend geöffnet einen
Bunt verfassten Brief enthielt
Etwa folgenden Wortlautes

Wir lieben Euch Erdenkinder
Und das ist zugleich Unser
Schmerz die Wir ältere
Geschwister des Lebendigen sind

Euch verwirrt zerstritten
Angst besetzt und in Panik
Gewalttätig zu wissen
Euere alten Wertesysteme
Fließen nicht mehr mit der
Steigenden Schwingungsfrequenz

Des Universums ausgehend von
Unserer Zentralsonne mit
Überdenkt gesetzesreligiöse
Dogmen strafrechtliche Normen
Atheistischmaterialistische

Welt und Menschenbilder
Euer Planet ist umweltbelastet
Weniger von chemischen Substanzen
Denn von vergiftender Angst in
Allen Lebensbereichen

Schwer lastet die Aura des Hasses
Grolls und der Mutlosigkeit um
Euer Erdenrund Mit jedem Atemzug
Sie mehrend Reinigt Euer Denken
Klärt Euer Fühlen verliebt Euer

Handeln zu allem hin zuallererst
Dir selbst Verzichtet auf Rache
Genugtuung gerichtliche Streitigkeit
Sprecht aus dem Herzen der Kopf
Denkt nicht der Geist wohl

Handelt herzentriert aus dem
Bauch kann dann der Wille
Dynamisierende Kraft freisetzen
Umweltschutz beginnt mit
Innenwelthygiene Seid offen

Verletzlich unverletzlich
Den Kindern gleich lauter
Unbefangen absichtslos
Spiegel der Liebe

Wie der Mond Seine Sonne
Dankbar erleuchtet verehrend
Liebt

Der Segen des Alls Euch
Wünschen Die Innerirdischen
Geschwister

Lebensmüde

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Vordem nannte Ich Sie
Selbstmörder
Heute Freitodgänger

Es ist nach Mitternacht
Und Ich bin des Lebens müde
Reich war der Tag
Und meine Seele möchte

Die Ernte hinauftragen
In die Scheuern des Lebens
Mit den Engeln Kaffee trinken
Und dem Geist begeistert

Von Alice im Schwarzen Land
Berichten die dort Licht
Hinträgt für die Verirrten
Im Dunkelwald

Also sage Ich meinem Körper
Gleich lege Ich Dich ins Bett
Und Er lachend das ist aber nett
Na Ich bin s auch leid für heute

S ist genug länger wär
Zu viel mehr Selbstbetrug
Schlaf Tod oder Leben
Alles ist Eins der Liebe
Ergeben

Die Spinne oder Im Netz der Angst gefangen

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In der Flut Heiligen Sonnenlichtes
Trete Ich vor das Haus und entdecke
Zwischen dem Geranienkasten und
Dem Regenrohr ein schwebendes
Zartes Gespinst auf und ab wiegend

Wie ein Hauch Ruach nannten Es die
Alten Juden nebelfein ätherich
Es gibt ja auch die Rundnetze
Vollkommene Werke der Geometrie
Und Architektur

Und Menschen öfter Frauen die
Spinnen eklich widerlich wie
Als seien Sie böse fürchten
Und hassen ach o weh

Wenn eine Spinne Ihre Mahlzeit ißt
Ist dies das nämliche wie wenn
Eine jener Frauen zum Metzger geht
Ein Stück totes Tier erwirbt

Das lauernd bei Kühen künstlich besamt
In der Absicht getötet und verspeist
Zu werden von Landwirten nein Viehzüchtigern
Und Schlachtern wohlweislich hingerichtet wird

Ach wenn Ihr doch begreifen könnt
Diesen Krieg gegen Alles und Jeden
Das unschuldige Getier jenseits von
Moral und Ethik seiend pur Natur

Und Ich habe das Buch verschlungen
Dich zum Fressen gern Ich hänge an
Deinen Lippen sauge jedes Wort in
Mich ein Kleine Kinder führen Alles

In den Mund Verinniging Vereinigen
Eins sein wierhaft mit trennungslos

Und Es wird Krieg und Kriegsgeschrei
Sein allenthalben auf der Welt
Weil Ihr Spinnen hasst Raubtier
Statt Beutegreifer und Vegetarier

Für sektiererisch verachtet
Veganer für Extremisten erklärt

Eine Spinne ist eine Spinne
Oder Dein Feind Deine Spiegelung
Des Ego ob Er mir wohl ins Netz geht
Der Konkurent in die Falle

Der Kunde auf den Leim
Spiderman eine Mischfigur der
Ehrenrettung ach Ihr führt
Nur Krieg gegen Euch selbst

Gegen die Liebe
Den Himmel
Das Leben

Ist Leben Und Tod
Wachen und Schlaf
Geben Und nehmen
Kein Gott kein Tod

Nimmt Dir Dein Leben
Du nimmst Es Die selbst
Wenn Es genug reich und
Satt ist oder langweilig öd

Mörder Verächter wirken
In Angst Jäger und Beute
Gereifer aus reiner Natur
Moralisten des Juristengottes

Tierschützer des Humanismus
Ohne Gott sprechen von einer
Grausamen Natur Selbstzeugnis
Eines selbstgefälligen Gutmenschen

Der Sein abgespaltenes Böses
Verschattend auf die Tiere wirft
Sündenböcke der Juden einst
In die Wüste der Fühlosikeit

Getrieben für Sie zu sterben
Ich bin eine Spinne das Netz
Und die Fliege die sich darin
Setzt Ihr den Hunger zu stillen

Friede der allen Verstand übersteigt
Wie eine weiße Friedensflagge
Schwebt das Gewirk DAS NETZ DER
GEDANKEN Krischnamurti s Buch

 

 

 

 

 

 

Mich

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Es ist zwei Uhr nachts
Ich trete vor das Haus
In den Garten

Der Vollmond silbert Alles
Mit Seinem Licht
Sternenschrift am
Himmelsschwarz

Und die Nachbarhäuser
Verschlossene Garagentore
Schornsteine und wartende
Briefkästen

In all den Betten liegen
Scheintote Körper
Seelenfrei und geistentbunden
Sanft mit offenem Mund

Schnarchend ächzend lustträumend
Und alles ist einfach da
Vollkommen Die Bäume
Die Wiese die Vogeltränke

Und Ich Es gibt nur Mich
Alles ist
Nur da
Und Ich deute Es gebe Ihm
Sinn den Es in sich
Schon hat und Mich

Nur schön so wie Es ist
Segnen was ist keine
Erinnerung aus alten
Schubladen Aktenordnern

Der hat damals das getan
Sie jenes gesagt unterlassen
Es ist
Nur Ich
Bin

Und Du
Alles ist nur ein Du
Mit Mir
Sind Wir Uns

Die Nacht ist sternenklar
Wie Ich Denn Es gibt
Nur Klarheit milliardenfach
Blinkend strahlend hell

Und

Liebesverschwendung

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Liebesschwund
Nennt ein finbarsgift Poet
Sein Gedicht Ach Liebe
Schwindet nicht

Wenn Ich Deinen Körper
Nur begehre wird Er
Mir entzogen Leid nur
Mehren

Wenn Ich Dich besitzen will
Wirst Du gehen heimlich still

Liebe schenkt und will
Nicht haben will Sich nicht
An eignem laben

Zeigt sich Hass
Wenn ist zerstört
Was ja eh mir nie
Gehört

Hat sich nur offenbart
Was lange ward verborgen
Liebe ist und lässt nur
Frei plant und denkt
Kein Morgen

Liebt ein Mensch wie
Könnte Liebe enden
Liebe steigert sich
Vermag selbst Angst
Zu wenden

Liebe wächst wenn Du
Sie nur verschenkst
Hat nicht Maß wenn
Sie Dich lenkt

Ist nicht da und dort
Bei Ihr nur zu finden
Ist hier und allerorts
In Dir sich bildend

Blutmond

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Es ist vier Uhr 23
Ich erwachte höhergeweckt

Heute ist der Mond durch
Den Erdschatten verfinstert

Blutmond ein denkwürdiges
Geschehen für die Völker
Mit einem Mondenkalender

Blutmond
Blut fließt Seelenblut
Nervenkraft Gewaltblut
Kriegsopfer Menschenopfer

Des Vertrauens der Börsen
Volk Wir Volkswagens
All der Versprechungen
Der Verbindlichkeit

Wahrheit und Herzblut
All derer die Sehen
Ohne zu fluchen
Erkennen ohne Anklage

Wissen ohne Angst
Leid spüren ohne
Mitleid mitfühlen

Blutmond
Das Wir keine
Sonnenfinsternis
Hab Sonne im Herzen

Kinderfroh leichthin
Sind wie die Kinder
Staunen das Wunder
Des Lebens ist ist

Das Du liebst