Ich grüße Dich,

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Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

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Wort

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Am Anfang war das Sein
Und das Sein wurde Klang
Und klingend erschuf sich das Wort
Und das Wort war die Sprache des Lebens

Und alles was ins Leben gekommen
Sprach Seine Ihm innereigenste Sprache
Und da alles eins und aus dem Einen
War Musik die atmende Luft

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vertrauen

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Was die Atmosphäre der Welt
Tatsächlich vergiftet ist Mißtrauen
Was Sie heilt stärkt und nährt ist Vertrauen

Jenes erste Geschenk Kind des Liebens
Dem eine Zwillingsschwester
Namens Freude hinzugesellt

Gleich so Du einem Bettler
Almosen gibst
Ob Er Es denn vertrinkt

Gleich ob der Himmel
Dir auf den Kopf fällt
Er hat nur die Erde geküsst

 

 

 

 

Freiheit

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Die Unfreien fürchten Sie
Freie leben und lieben durch Sie

Gefangene ersehnen Sie
Die Gefängniswärter verhindern Sie

Der Adler in den Lüften
Lebt Sie vor

Die Maus in Ihrem Erdloch
Träumt von Ihr

 

 

 

 

 

 

 

Der Entschluss

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Damals als wir
Später immer noch nicht
Das was Es hätte werden wollen
Sein sollen erinnerten

Erfüllte uns
Eine alles verzehrende Trauer
Des Versäumnis des Ungetanen
Ja Verwirkten

Und der Entschluß entrang sich
Dem Grab der Vergangenheit
Es jetzt durch uns hindurch
Allzeit und allüberall
Wirken zu lassen

 

 

 

 

Hotel Löwe
Bonn Bad Godesberg
16.August 2018

 

 

 

 

 

 

 

Die Katzengöttin

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Vor Jahren einst
Doch was ist schon Zeit
Angesichts der Ewigkeit
Schrieb ich mein zweites Buch
Gefrorenes Licht

Darin ein Gedicht
Karnak zu finden ist
Jene Stadt in Ägyptenland
Die einst Theben heute Luxor
Mit Namen

Und wie Es das Schicksal will
Bereiste ich danach vor Jahren
Doch was ist schon Zeit
Im Angesicht der Unendlichkeit
Jenen magischen Ort

Da links dieser Ruinenstadt
Erhabener Weite
Geschichtsumflort
Mythisches Geheimnis dünstend
Ein kleiner Tempel

Wohl restauriert
Zwei Ägypter in langem Gewand
Räucherwerk duftend
Und zwischen Ihnen
Die Skulptur der schwarzen Katzengöttin

Durchdringenden Auges
Erhaben mächtig überirdisch
Und Sie sprach also in mir
Höre und künde
Wir das Katzenvolk

Sind Kinder einer anderen Welt
Sieben Leben haben wir
Und das ist so wahr
Wie des Regenbogens sieben Farben
Träumende sind wir

Von jenem fernen nahen Innenland
Zärtlich sanft der Gang
Nicht schleichend wie ein Dieb
Und Morden ist uns fremd
Denn Mäuse und der Vögel einer

Sie entzücken mit Ihnen spielend
Keine Grausamkeit dafür Wonne
An Ihrem huschendem flatterndem Sein
Wir schenken Ruhe scheinbar
Schlafend wirkt was ungesehn

 

 

 

 

Inspiriert und angeregt
Durch den Wunsch der Wolkenbeobachterin
Ihr der Muse gewidtmet in Dank

 

 

 

 

 

Ich

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Du sagst
Man könnte
Und ich sehe Dich nicht

Du sprichst
Man sollte
Und ich höre Dich nicht

Ich bin bezeugst Du
Und ich fühle Dich
Weil Du bei in und mit Dir bist

 

 

 

 

 

Der Mensch

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Früher habe ich Ihn gefürchtet
Dann leise manchesmal bemitleidet
Immer um Seine Gunst
Sein Wohlwollen geworben

Jenes Wesen dessen Leib
Den Tieren so anverwandt
Dessen Seele engelgleich
Oftmals von Dunklem besetzt

Dessen Geist so frei
Und Göttergleich
Das mich Sein Geheimnis
Allzeit erhaben anrührt

 

 

 

 

 

Die Spur

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Wo ist Er
Auf dem Friedhof
Grab Nummer 13

Wo ist Er
In der Urnenwand
Mitte oben

Wo ist Er
In dem Geschichtenbuch
Teil zwei

Wo ist Er
Im Himmel
Und auf Erden

Wo ist Er
Hier
In Dir

 

 

 

 

 

Erklärung

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Hast Du heute schon geliebt
Hat Dir heute schon ein Mensch
Gesprochen Ich liebe Dich
Wenn nein dann ists hiermit geschehn

Nicht mit Worten
Diese sind Federn nur
Am Flügel des Vogels
Der Dir singt

Blätter nur
Am Stengel der Blume
Die Ihre Schönheit
Duftend an Dich verströmt

 

 

 

 

 

 

Der Künstler

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In der Umkleide des Aktivparkes
Ich fauler Saunagänger ein junger Mann
Darf ich das Tattoo bitte sehen
Was bedeuten die Schriftzeichen

O Du bist ein Künstler
Lächelnd verlegen bescheiden nein
Doch denn gewöhnliche Maler nehmen nur Leinwand
Du Deines Körpers Haut trägst die Ausstellung
Allüberall hin für jeden sichtbar

Du bist ein Philosoph indem Du Dir keine Gedanken machst
Wiewohl Du die Gedanken einlädst zu Dir zu kommen
Und dabei entdeckst wie alles mit Allem verbunden
Das Kleinste das Größte bedingt
Und das Größte das Kleinste hervorbringt

Du bist ein liebender Erwachsener
Indem Du darauf verzichtest nur lieb zu sein
Und über den Zustand des nur lieb habens
Zum Sein alles liebend hinausgwachsen bist

Danke einen guten Abend
Dir auch lächelnd
Du hast dazu beigetragen
Dank auch Dir Bruder