Ich grüße Dich,

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Meine Wesensart ist eine lyrische und so antworte ich auf die Wunder und Fragwürdigkeiten des Lebens täglich mit einem Gedicht. Wenn Dich ein Thema bewegt, so freue ich mich es mir zu nennen und im beiderseitigen Wohlwollen kann sich dieses verdichten.
Poesie ist Alchemie. Sie ist ein schöpferischer Akt das Banale zu erhöhen, die Alltäglichkeit transzendierend und geheimes noch unbewußtes Erleben zu entdecken….Lachen

Rechtschreibfehler bitte Ich, Großschreibungen sind gewollt, mit Nachsicht zu bedecken, danke.
Auf ein fröhliches Schaffen,

Joaquim von Herzen

Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Texte von mir selber (Hans Joachim Antweiler) sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Du da drinnen

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Gefangene meiner Absichten
Verurteilte meiner Berechnung
Trage ich ein Gefängnis
In mir mit mir herum

Heute ist allgemeine Begnadigung
Denn ich habe mir verziehen
Weil ich Dir vergab
Wie auch
Du hast nie etwas getan

Nur weil Du Deine Rolle spielst
Muss mein Stück kein Drama werden
Denn die Göttliche Komödie
Führt die Verirrten zurück
Ins Paradies

Geleitet die Verwirrten
Wieder in den Garten Eden
Und vor dem Abgrund
Steht ein Pappschild

Wegen Hinfälligkeit geschlossen
Betreten auf eigene Gefahr
Eltern haften für Ihre Unvernunft
Kindern ist der Eintritt freigestellt

 

 

 

 

 

Du da draußen

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Sternenfunkeln
Lichtspuren in der Schwärze der Nacht
Du
Farbenbunte Schönheit
Der Blumen Duft
Du
Frühlingskonzerte
All der Vögel Jubelgesang
Du
Katzengeschmeidigkeit
Hingeschmiegte Zärtlichkeit
Du
Ach diese Fülle
Jener Reichtum Glanz und Herrlichkeit
Sonnengold
Immer Du
Das Lächeln eines Menschen
Dich sehe ich darin
Und Sein Augenglanz
Du blickst mich an
Selbst die Luft
Die ich atme
Du Geliebte
Und mein Herz
Pocht für Dich
Geliebter
In mir

 

 

 

 

 

 

Heimsuchung

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Ich hatte Es mir so leidlich eingerichtet
Inmitten all der Widrigkeiten
Da trat Sie in mein Leben

Was willst Du
Komm

Ich wurde enttäuscht
Komm sagte Sie nur

Da ist keine Sicherheit
Oft nur Verrat Lüge Betrug

Komm sprach Sie
Du qäulst mich machst mich unfrei

Wer entspannt befreit wen
Die Gebärende zersprengt in Wehen
Das Kind hinausgepresst blaurot
Antwortete Sie

Ich schwieg
Da stimmte Sie ein Lied an

Seitdem folge ich Ihr
Werde zu Ihr
Bin Sie

Neugeboren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zehn

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Die zehn Finger beider Hände
Bilden eine Vollkommenheit

Im Scheitern lernen wir
Ein alter Freund hat nur neun Finger
Er kam in eine Machine
Mir ist eine kleine Hautverletzung
Der Hände schon eine Schwerbehinderung

Dahingehend sind die von den Empfängern
Und Verkündern nicht eingehaltenen
10 Gebote von einem Gebieter als Strafgesetz
Den zu gehorchenden Untertanen auferlegt

Ich setze mich darüber hinweg
Denn die Einladung meine Feinde
Zu lieben beinhaltet die 11
Als Meisterzahl der Dankbarkeit

 

 

 

 

 

Neun

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Jetzt schlägst gleich neun
Eine mir unverständliche Redensart
Neun ich bin kein Kabalist
Gilt als die Zahl der Menschheit

Schon den ganzen Tag trieb mich das um
Menscheit
Überbevölkerung ist eines der
Zersetzungsunbegriffe Wortschöpfungen
Abgrundtief zynisch

Welche Gesinnung prägte Es
Jener nahm sich selbst wohl davon aus
Er zählte sich nicht zu den Zuvielen

Menschheit ist mir Familie
Kunterbunt
Fremd wie Orchideen
Vertraut wie Gänseblümchen

Kinder viele
Heranwachsend die meisten
Reife Seelen noch die Minderheit

Getobt wird im Kinderzimmer
Rebellierend pocht jeder auf Sein Recht
Neunmalklug geben sich jene die es
Zu wissen glauben

Mutter Erde und Vater Sonne
Haben Ihre Not die Kinderschar
Über die Sturm und Drangzeit
Zu begleiten
Bald schlägst zehn

 

 

 

 

 

Konzepte brechen, um eigenen Wachstum zu fördern

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Konzepte brechen, um eigenen Wachstum zu fördern

Die Wahrheit bat mich
Dies zu verbreiten
Danke Naomi
Dir Elachim von Herzen

Bedingungslose Liebe

Konzepte sind von Religion zu Religion, von Land zu Land, von Mensch zu Mensch anders. Es betrifft meistens Themen des Alltags, in der aktuell befindenden Lebensphase der Person (Individuums). Viele oder sogar die meisten Konzepte werden von Vorfahren zu Vorfahren weitergegeben und auch so gelebt.

Es stimmt mich traurig, zu sehen, dass es auch Personen gibt, welche die Konzepte zwar annehmen, weil die Bekannte, Freunde, Verwandten, Staat einem das Sagen, jedoch im Herzen spüren, dass es nicht der eigenen Richtigkeit entspricht.

Aus Angst alleine da zu stehen, nimmt die Person den Weg des geringsten Widerstandes. = Den Weg der Mehrheit in seinem Umfeld!

Durch Konzepte auf denen man seit Generationen beharrt, lässt man sich kein Spielraum für eventuelle andere Möglichkeiten = Erfahrungen, Handlungen, Ideen usw.

Die Eigenschaften des kreierenden, schöpferischen, formenden, ideenreichen Wesens – Mensch wird nicht mehr genutzt. Man verlässt sich auf die Aussagen anderer und lebt danach. Wunderschöne…

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acht

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Hab acht
Sei achtsam
Wir waren acht Kinder
Eines war von einem anderen Stern
Eines starb früh von einem Engel heimgeholt
Die dritte war sonderbar
Das vierte unscheinbar
Der Fünfte wohlgeraten
Die Sechste zartbesaitet
Die Siebendte verträumt
Die Achte das bin ich
Die Achtsamkeit

 

 

 

 

Sieben

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Hinter den sieben Bergen
Bei den sieben Zwergen
Wer und was sind die Zwerge

Sie sind die Kleinheit meiner Verzagtheit
Der Unmut der Mutlosigkeit
Die Unfröhlichkeit ungeheilter Trauer

Die kräftezehrende Angst
Jene zerfressende unterdrückte Wut
Der Zweifel an meiner Würde letztlichen Größe
Die Gottesverwirrrung in Furcht vor Strafe

Sieben Tage bilden die Woche
Siebenjährig erneuert sich die Zellstruktur
Ist Sieben der Wachstumsrythmus des zahnwechselnden Kindes
Seiner Einschulung
Vedoppelt der Entscheidung mit 14 zur Religionsfreiheit
Die ehemalige Volljährigkeit mit 21

Die sieben Geister der Elohim
Stehen vor dem Glanz höchster Göttlichkeit
Heilig ist Ihre Zahl
Wie Du geheiligt bist in Ihr

 

 

 

 

 

 

Sonntag

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O Vater Sonne meine Wonne
Segen Mutter Erde
Ich Dein Kind beschenkt
Sonniges Wesen ist mein Erbe

Du spendest Licht und Wärme
Auf das alles Leben nicht verderbe

Du Klarheit Wahrheit helles Sein
Du mir Vorbild golden strahlend rein

Der Sonntag heiligt uns Dein Wesen
Heilsam trocknend alle Tränen
Trauerschwere so genesend

Christus Du warst unsere Sonne einst genannt
Alle Angst ist in Dir gebannt und nie je schuldig
Dir ist dieser Tag bedacht gehuldigt

 

 

 

 

 

Das Geschenk einer Frage

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Hey Du ich muss Dir eine Geschichte erzählen
Es war an einem Tag
Ja heute war Es ganz genau
Eben jetzt
Denn was ist schon die Vergangenheit
Nur das Augenzwinkern der Unendlichkeit
Dahinter blitzt das Augenlicht der Ewigkeit

Da trat ein Mensch auf seinesgleichen zu
Du sag ich habe sprechen hören
Du seiest ein Sufi
Mein Freund sprich was mag das sein

Ach lächelte der so Geprüfte
Sieh einen Schmetterling und frage Ihn
Was Er denn sei

Oh Du Schelm wohl fühl ich Deine Botschaft
Doch gib auch meinem Verstand
Denn Er will wissend alles ganz genau verstehn

So sei Es möge Er bekommen wonach Ihn hungert

Ein Sufi ist ein Verrückter
Verschoben aus den Rändern
Von gut & böse
Zur Mitte hin

Wenn Er geht so tanzt Er
Trunken vom Wein der Liebe
Ist Seiner Kleidung Buntheit
Ehre nur all jener Blumen Pracht
Und Dichten Musizieren Ihm Lebenssinn

Täglich feiert Er drei Feste
Zu bestatten alle Angst
Und Trauer würdig zu begraben
Hochzeit haltend immerda

Manche tragen einen Namen
Namenlos wandeln Sie unter uns

Viele huldigen einem Meister
Sind Schüler eines Scheichs Effendis
Oder einer sanften Lehrerin

Du erkennst Sie an dem Feuer
Göttlicher Glut Sehnsucht
Wahrer Herzenswärme
Jenem Funken nie erlöschender
Hoffnung gleich einer werdenden Mutter

Sie lieben alles Getier
Jeden Stein und alles Sein
Fürchten weder Tod noch Leben
Sind Kinder grau das Haar
Verschenken ein Lächeln
Noch jedem maskenhaften Angesicht

Umarmend scheiden beide voneinander
Vereinigt nun auf immerda

Wer hats gesehn wer war dabei
Wer kann Es wissen

Dies zu erzählen bat mich der Narr
Mulla Nasrudin

dankend
El Afibiey
Huuu